Über eine erstmals angezeigte Betrugsmasche beim Online-Banking berichtet die jenaer-internetzeitung.de [http://www.thueringen-reporter.de/18.04.2012/vorsicht-beim-online-banking-neue-betrugsmasche-mehrfach-angezeigt.htm] unter Berufung auf einen Bericht der Polizei Jena. Demnach gaukeln mutmaßliche Betrüger mithilfe einer Schadsoftware Anwendern beim Aufruf ihres Online-Banking-Portals vor, dass auf ihr Konto versehentlich Geld überwiesen wurde. Der Kontoinhaber wird gebeten, dieses Geld zurück zu überweisen.
Augenscheinlich findet sich der genannte Betrag als Gutschrift auch auf dem Konto. Tatsächlich ist aber kein Geld eingegangen, die Malware gaukelt den Umsatz nur vor. Klickt der Kontoinhaber auf den Button „Retouren“, wird er direkt auf die Überweisung weitergeleitet, die automatisch mit den Empfängerdaten der Betrüger ausgefüllt ist. Sendet der Kontoinhaber die Überweisung ab, wird der Betrag an die Betrügerüberwiesen.
Nach Aussage der Polizei Jena können gängige Sicherheitsverfahren hier nicht greifen, da die Überweisung vom Kontoinhaber autorisiert wird. Das Bundeskriminalamt rät Anwendern, [https://www.bka.de/nn_196810/DE/ThemenABisZ/Kriminalpraevention/Warnhinweise/110715__warnhinweisOnlinebanking.html?__nnn=true] Meldungen, die zu Rücküberweisungen auffordern, nicht Folge zu leisten.
Statt dessen solle man sich an die nächste Polizeidienststelle wenden.



