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	<title>Abmahnung-Blog.de &#187; Urteile</title>
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	<description>Feil Rechtsanwälte - www.abmahnung-blog.de</description>
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		<title>LG Köln: Fehlende Angaben zur Garantiezeit von Autos sind wettbewerbswidrig</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:02:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Herstellergarantie]]></category>
		<category><![CDATA[Internetplattformen]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufvertragsabschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Landgericht Köln]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Landgericht Köln hat in einem Urteil vom 03.08.2011 (Az.:  84 O 95/11) entschieden, dass ein Auto auf einer Online-Auktionsplattform nur dann als Neuwagen beworben werden darf, wenn zwischen der Fabrikation und dem Kaufvertragsabschluss nicht mehr als ein Jahr  verstrichen ist. Ein Kfz-Händler hatte gegen den Betreiber mehrerer Internetplattformen geklagt, der dort Autos aus dem EU-Ausland sowie aus Drittländern anbot. Die angeblichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Das <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/landgericht-koln" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Landgericht Köln">Landgericht Köln</a></strong> hat in einem Urteil vom 03.08.2011 (Az.:  <a title="LG Köln, 03.08.2011 - 84 O 95/11" href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=84%20O%2095/11" target="_blank">84 O 95/11</a>) entschieden, dass ein Auto auf einer Online-Auktionsplattform nur dann als Neuwagen beworben werden darf, wenn zwischen der Fabrikation und dem <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/kaufvertragsabschluss" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kaufvertragsabschluss">Kaufvertragsabschluss</a></strong> nicht mehr als ein Jahr  verstrichen ist.</p>
<p>Ein Kfz-Händler hatte gegen den Betreiber mehrerer<strong> <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/internetplattformen" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internetplattformen">Internetplattformen</a></strong> geklagt, der dort Autos aus dem EU-Ausland sowie aus Drittländern anbot. Die angeblichen Neuwagen waren bereits seit über zwölf Monate zugelassen. Angaben zur Garantie, machte der Anbieter in den Offerten nicht. </p>
<p>Die Richter entschieden, dass bei Neuwagen der Kunde eine uneingeschränkte <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/herstellergarantie" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Herstellergarantie">Herstellergarantie</a></strong> erwarte. Daher müsse in der Werbung darauf hingewiesen werden, ob diese wegen der bereits erfolgten Zulassung verkürzt sei. Zudem darf ein Auto nur als &#8220;Neu&#8221; beworben werden,  solange das Modell unverändert weitergebaut werde und es wegen der langen Standzeit keine Mängel aufweise. Nach Auffassung der Kammer handelte der Internethändler wettbewerbswidrig, indem er die Angaben planmäßig verschwieg, um den Absatz dieser &#8220;Altfahrzeuge&#8221; zu fördern.</p>

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		<title>LG Köln: Werbung mit Gütesiegel aus Basis von Kundenbewertungen unzulässig</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 12:16:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Hotelbewertungsportals]]></category>
		<category><![CDATA[Landgericht Köln]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Landgericht Köln hat in einem Urteil vom 05.01.2012 (Az.: 31 O 491/11) entschieden, dass die Werbung mit einem Gütesiegel, das auf Kundenbewertungen beruht, irreführend und unlauter ist. Betreibe des Hotelbewertungsportals &#8221;holidaycheck.de&#8221; hatte gegen ein Konkurrenzportal geklagt. Dieses vermittelte ebenfalls Reisen und Zimmer über das Internet. Die angebotenen Hotels wurden auf den Seiten mit Gästebewertungen, mit einem &#8221;Gütesiegel der Touristik&#8221; beworben. Die Klägerin hielt dies für irreführend, weil bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Das <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/landgericht-koln" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Landgericht Köln">Landgericht Köln</a></strong> hat in einem Urteil vom 05.01.2012 (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=31 O 491/11" target="_blank" title="LG K&ouml;ln, 05.01.2012 - 31 O 491/11">31 O 491/11</a>) entschieden, dass die Werbung mit einem Gütesiegel, das auf Kundenbewertungen beruht, irreführend und unlauter ist.</p>
<p>Betreibe des <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/hotelbewertungsportals" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hotelbewertungsportals">Hotelbewertungsportals</a></strong> &#8221;holidaycheck.de&#8221; hatte gegen ein Konkurrenzportal geklagt. Dieses vermittelte ebenfalls Reisen und Zimmer über das Internet. Die angebotenen Hotels wurden auf den Seiten mit Gästebewertungen, mit einem &#8221;Gütesiegel der Touristik&#8221; beworben. Die Klägerin hielt dies für irreführend, weil bei den Nutzern der Eindruck entstünde, es handele sich um ein offizielles Gütesiegel.<br />
 <br />
Auch das Landgericht hielt das Siegel für unzulässig, weil die Verbraucher erwarten, dass dieses nach einer Prüfung durch eine neutrale Instanz verliehen werde. Die ausgewiesene Bewertung sei nicht objektiv und unabhängig erfolgt, urteilten die Richter. Sie basiere auf die persönlichen Meinungen von  Hotelbesuchern, die nicht ausreichend überprüft worden seien. Der Zusatz &#8220;der Touristik&#8221; erwecke gemeinsam mit dem &#8220;Gütesiegel&#8221; zudem den unzutreffenden Eindruck, dass es sich um ein Siegel eines anerkannten Verbandes handele.</p>

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<p><!--[if IE]><iframe frameborder="0" allowTransparency="true" class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Flg-koeln-werbung-mit-guetesiegel-aus-kundenbewertungen-unzulaessig&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><![endif]--><!--[if !IE]><!--><iframe class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Flg-koeln-werbung-mit-guetesiegel-aus-kundenbewertungen-unzulaessig&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><!--<![endif]--><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Flg-koeln-werbung-mit-guetesiegel-aus-kundenbewertungen-unzulaessig&amp;title=LG%20K%C3%B6ln%3A%20Werbung%20mit%20G%C3%BCtesiegel%20aus%20Basis%20von%20Kundenbewertungen%20unzul%C3%A4ssig" id="wpa2a_4"><img src="http://abmahnung-blog.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>OLG Stuttgart: Schadensersatz nur bei Gleichwertigkeit</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/olg-stuttgart-schadensersatz-nur-bei-gleichwertigkeit</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 10:01:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Landgericht Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Oberlandesgericht Stuttgart]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Oberlandesgericht Stuttgart hat in einem Urteil vom 25.11.2011 (Az.: 3 U 173/11) entschieden, dass wer trotz Zuschlags bei einer Online-Auktion leer ausgeht und sich das Entgangene woanders besorgt, muss auf die gleichwertiges achten. Ansonsten muss der Verkäufer kein Schadensersatz zahlen. In dem vorliegenden Fall erwarb ein Mann einen Mercedes 230 SL für 23.000 Euro auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Das <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/oberlandesgericht-stuttgart" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Oberlandesgericht Stuttgart">Oberlandesgericht Stuttgart</a></strong> hat in einem Urteil vom 25.11.2011 (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=3 U 173/11" target="_blank" title="3 U 173/11 (2 zugeordnete Entscheidungen)">3 U 173/11</a>) entschieden, dass wer trotz Zuschlags bei einer Online-Auktion leer ausgeht und sich das Entgangene woanders besorgt, muss auf die gleichwertiges achten. Ansonsten muss der Verkäufer kein Schadensersatz zahlen.</p>
<p>In dem vorliegenden Fall erwarb ein Mann einen Mercedes 230 SL für 23.000 Euro auf der Online-Auktionsplattform Ebay. Im Angebot verwies der Verkäufer darauf, dass das Auto innerhalb von sieben Tagen abzuholen und zu bezahlen sei. Der Käufer teilte nach dem Kauf mit, dass er den Wagen erst später abholen könne. Das lehnte der Verkäufer ab. Nach Ablauf der Frist erklärte er dem Käufer den Rücktritt vom Kaufvertrag. Dieser setzte dem Verkäufer eine letzte Frist. Später erwarb der Käufer einen Mercedes 280 SL für 29.700 Euro. Wegen der Differenz von 6.700 Euro verklagte er den Verkäufer auf Schadensersatz. Das <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/landgericht-stuttgart" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Landgericht Stuttgart">Landgericht Stuttgart</a></strong>, wies die Klage ab.</p>
<p>Das Stuttgarter Oberlandesgerichts sah das anders. Der Formulierung des Verkäufers könne nicht entnommen werden, dass das Geschäft mit der rechtzeitigen Abwicklung stehen und fallen sollte. Darauf hätte der Beklagte deutlicher hinweisen müssen, etwa durch Verwendung von Wörtern wie &#8220;fix&#8221;, &#8220;genau&#8221;, &#8220;prompt&#8221; oder &#8220;spätestens&#8221;. Der Kaufvertrag war somit gegeben.</p>
<p>Nach Auffassung der Richter hätte sich der Käufer ein gleichwertiges Auto zulegen müssen. Bereist der Preisunterschied widerspreche der Gleichwertigkeit. Außerdem seien Modell, Leistung, Getriebeart, Armaturen und Scheinwerfer zu verschieden. Nennendwerte Unterschiede dürften nicht festgestellt werden. Da der Kläger Schadensersatz und nicht die Erfüllung des Kaufvertrags gefordert habe, sei es gerechtfertigt, dass er leer ausgehe. Die Revision wurde nicht zugelassen.</p>

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		<title>LG Düsseldorf: Kein Verkaufsverbot für Samsungs Galaxy Tab 10.1N</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/lg-duesseldorf-kein-verkaufsverbot-fuer-samsungs-galaxy-tab-10-1n</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 15:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Landgericht Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Samsung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Landgericht Düsseldorf hat am 09.02.2012 (Az.: 14c O 292/11) ein vom kalifornischen Konzern Apple beantragtes europaweites Verkaufsverbot für den iPad-Rivalen &#8220;Samsung Galaxy Tab 10.1N&#8221; verworfen.  Die 14. Zivilkammer war der Ansicht, dass sich geänderte Gerätedesign des koreanischen Elektroriesen &#8221;nunmehr hinreichen deutlich&#8221; von Apples eingetragenem europäischen Designrecht&#8221; unterscheide. Noch im vergangenen Jahr hatte das Düsseldorfer Gericht den Koreanern den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Das <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/landgericht-dusseldorf" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Landgericht Düsseldorf">Landgericht Düsseldorf</a></strong> hat am 09.02.2012 (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=14c O 292/11" target="_blank" title="LG D&uuml;sseldorf, 09.02.2012 - 14c O 292/11">14c O 292/11</a>) ein vom kalifornischen Konzern <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/apple" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Apple">Apple</a></strong> beantragtes europaweites Verkaufsverbot für den iPad-Rivalen &#8220;<a href="http://abmahnung-blog.de/tag/samsung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Samsung">Samsung</a> Galaxy Tab 10.1N&#8221; verworfen. </p>
<p>Die 14. Zivilkammer war der Ansicht, dass sich geänderte Gerätedesign des koreanischen Elektroriesen &#8221;nunmehr hinreichen deutlich&#8221; von Apples eingetragenem europäischen Designrecht&#8221; unterscheide.</p>
<p>Noch im vergangenen Jahr hatte das Düsseldorfer Gericht den Koreanern den Verkauf des Vorgängermodells &#8220;Galaxy Tab 10.1&#8243; in Deutschland untersagt, weil sein Design nach Auffassung der Richter Geschmacksmusterrechte des <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/apple" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Apple">Apple</a></strong>-Konzerns verletzte.</p>
<p><strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/samsung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Samsung">Samsung</a></strong> hatte danach das Design des Geräts überarbeitet und das Nachfolgemodell unter der Bezeichnung &#8220;Galaxy Tab 10.1N&#8221; auf den Markt gebracht. Apples Versuch, auch das nachgebesserte Gerät durch das Düsseldorfer Gericht verbieten zu lassen, scheiterte vorerst.</p>
<p>Die Richter sahen auch keinen Verstoß gegen das deutsche Wettbewerbsrecht. Von einer Herkunftstäuschung oder Rufausbeutung durch die Koreaner könne keine Rede sein. Diese scheide &#8221;schon deshalb aus, weil potentielle Käufer zwischen den bekannten Unternehmen, deren Marken deutlich auf den Produkten ausgebracht seien, ohne weiteres unterscheiden könnten&#8221;, heißt es in der Urteilsbegründung. </p>
<p><strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/apple" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Apple">Apple</a></strong> führt einen Rechtsstreit gegen die Tablet-Computer von <strong><a title="Posts tagged with Samsung" href="http://abmahnung-blog.de/tag/samsung">Samsung</a></strong> im Hauptverfahren fort. Fünf Tablet-Modelle würden angegriffen. Dieser Streit soll den Angaben zufolge am 25.09. verhandelt werden. Die Verfahren in Düsseldorf sind Teil einen weltweiten Streits zwischen <strong><a title="Posts tagged with Apple" href="http://abmahnung-blog.de/tag/apple">Apple</a></strong> und <strong><a title="Posts tagged with Samsung" href="http://abmahnung-blog.de/tag/samsung">Samsung</a>.</strong></p>

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		<title>OLG München: Anwesenheitspflicht für Meister in seinem Betrieb</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/olg-muenchen-anwesenheitspflicht-fuer-meister</link>
		<comments>http://abmahnung-blog.de/urteile/olg-muenchen-anwesenheitspflicht-fuer-meister#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:33:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerksordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Hörgeräteakustiker]]></category>
		<category><![CDATA[Oberlandesgericht München]]></category>
		<category><![CDATA[OLG München]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Oberlandesgericht München hat in einem Urteil vom 10.11.2011 (Az. 29 U 1614/11) entschieden, dass der Betrieb eines Hörgeräteakustikergeschäfts wettbewerbswidrig ist, wenn die vorgeschriebene Anwesenheit des Meister nicht gewährleistet ist. In dem vorliegenden Fall hatte ein Meister Geschäfte in zwei Städten. Dadurch war, bei fast gleichen Öffnungszeiten, die in der Handwerksordnung vorgeschriebene Anwesenheitspflicht nicht möglich. Die Möglichkeit Geschäfte über das Netz abzuwickeln, reichten nach Ansicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Das <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/oberlandesgericht-muenchen" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Oberlandesgericht München">Oberlandesgericht München</a></strong> hat in einem Urteil vom 10.11.2011 (Az. <a title="OLG München, 10.11.2011 - 29 U 1614/11" href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=29 U 1614/11" target="_blank">29 U 1614/11</a>) entschieden, dass der Betrieb eines <strong>Hörgeräteakustikergeschäfts</strong> wettbewerbswidrig ist, wenn die vorgeschriebene Anwesenheit des Meister nicht gewährleistet ist.</p>
<p>In dem vorliegenden Fall hatte ein Meister Geschäfte in zwei Städten. Dadurch war, bei fast gleichen Öffnungszeiten, die in der <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/handwerksordnung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Handwerksordnung">Handwerksordnung</a></strong> vorgeschriebene Anwesenheitspflicht nicht möglich. Die Möglichkeit Geschäfte über das Netz abzuwickeln, reichten nach Ansicht der Richter dafür nicht aus und entsprechen auch nicht den Erwartung des Verbrauchers nach fachgerechter Beratung. Der Meister müsse sich persönlich vor Ort aufhalten oder sich zumindest unweit seines Ladengeschäfts, dass er in zehn Minuten für Kunden zur Verfügung steht.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>EGMR: Pressefreiheit im &#8220;Fall Balko&#8221; unverhältnismäßig eingeschränkt</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/egmr-pressefreiheit-im-fall-balko-unverhaeltnismaessig-eingeschraenkt</link>
		<comments>http://abmahnung-blog.de/urteile/egmr-pressefreiheit-im-fall-balko-unverhaeltnismaessig-eingeschraenkt#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 10:06:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[EGMR]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Gerichtshof für Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat mit einem Urteil vom 07.02.2012 (Az.: 39954/08) entschieden, dass sachlich und ausgewogen über strafrechtliche Verfehlungen eines Schauspielers berichtet werden darf. Die Richter hoben damit ein Urteil des Oberlandesgericht Hamburg auf und erklärten, dass der deutsche Staat gegen Artikel 10 der Menschenrechtskonvention verstóßen habe.  Das Urteil geht auf einen Artikel der Bild-Zeitung zurück. Diese hatte 2004 über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Der <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/europaeische-gerichtshof" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Europäische Gerichtshof">Europäische Gerichtshof</a> für Menschenrechte</strong> (<a href="http://abmahnung-blog.de/tag/egmr" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with EGMR">EGMR</a>) hat mit einem Urteil vom 07.02.2012 (Az.: <a title="EGMR, 07.02.2012 - 39954/08: Axel Springer AG ./. Deutschland" href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=39954/08">39954/08</a>) entschieden, dass sachlich und ausgewogen über strafrechtliche Verfehlungen eines Schauspielers berichtet werden darf. Die Richter hoben damit ein Urteil des Oberlandesgericht Hamburg auf und erklärten, dass der deutsche Staat gegen Artikel 10 der Menschenrechtskonvention verstóßen habe. </p>
<p>Das Urteil geht auf einen Artikel der Bild-Zeitung zurück. Diese hatte 2004 über die Verhaftung eines Schauspielers berichtet, der den RTL-Kommissar &#8220;Balko&#8221; darstellte. Er war auf dem Münchner Oktoberfest mit Kokain erwischt worden. Gegen den Bericht erwirkte der Schauspieler ein Urteil das dem Springer Verlag die weitere Veröffentlichung untersagte. Das <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/landgericht-hamburg" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Landgericht Hamburg">Landgericht Hamburg</a> als auch das <strong>Oberlandesgericht Hamburg</strong> (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=7 U 124/05" target="_blank" title="7 U 124/05 (2 zugeordnete Entscheidungen)">7 U 124/05</a>) und der <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/bundesgerichtshof" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bundesgerichtshof">Bundesgerichtshof</a> bis hin zum <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/bundesverfassungsgericht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bundesverfassungsgericht">Bundesverfassungsgericht</a> erklärten die Berichterstattung für unzulässig.</p>
<p>Der Springer Verlag hatte nun vor dem <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/egmr" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with EGMR">EGMR</a></strong> Erfolg. Die <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/pressefreiheit" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pressefreiheit">Pressefreiheit</a></strong> sei hier unverhältnismäßig eingeschränkt worden. Die Verhaftung habe in der Öffentlichkeit stattgefunden, die Informationen stammten von der Polizei und der Staatsanwaltschaft. Die Berichterstattung sei korrekt, nicht reißerisch und nicht herabwürdigend gewesen, urteilten die Richter. Zudem hatten die Richter zu Lasten des Schauspielers angenommen, dass sich dieser mehrfach in Interviews zu seinem Privatleben geäußert und von sich aus das Rampenlicht gesucht habe. Der Axel Springer Verlag erhält nun rund 18.000 Euro Schadenersatz.</p>

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		<title>AG Köln: Wikipedia-Angaben können gerichtsbekannt sein</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/ag-koeln-wikipedia-angaben-sind-als-gerichtsbekannt-anzusehen</link>
		<comments>http://abmahnung-blog.de/urteile/ag-koeln-wikipedia-angaben-sind-als-gerichtsbekannt-anzusehen#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 13:43:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Amtsgericht Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Enzyklopädie]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Amtsgericht Köln hat in einem Urteil vom 20.04.2011 (Az.: 201 C 546/10) aufgrund eines Artikels in dem Onlinelexikon Wikipedia entschieden, dass eine Rohrsarnierung mittels Epoxidharz als Mietmangel anzusehen ist. In der Entscheidung bezog sich das Gericht auf einen in dem Internetlexikon veröffentlichten Beitrag über das giftige Harz. Es sei gerichtsbekannt, dass Epoxidharz Komponenten enthält, die gesundheitsschädlich sind, urteilten die Richter.  In einem Wohnhaus wurden Rohre mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Das <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/amtsgericht-koeln" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Amtsgericht Köln">Amtsgericht Köln</a></strong> hat in einem Urteil vom 20.04.2011 (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=201 C 546/10" target="_blank" title="AG K&ouml;ln, 20.04.2011 - 201 C 546/10: Mietrecht - Verseuchtes Trinkwasser in der Wohnung: 20 % Mi...">201 C 546/10</a>) aufgrund eines Artikels in dem Onlinelexikon <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/wikipedia" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wikipedia">Wikipedia</a></strong> entschieden, dass eine Rohrsarnierung mittels Epoxidharz als Mietmangel anzusehen ist. In der Entscheidung bezog sich das Gericht auf einen in dem Internetlexikon veröffentlichten Beitrag über das giftige Harz. Es sei gerichtsbekannt, dass Epoxidharz Komponenten enthält, die gesundheitsschädlich sind, urteilten die Richter. </p>
<p>In einem Wohnhaus wurden Rohre mit dem Baustoff Epoxidharz sarniert. Darauf hin reduzierte ein Bewohner die Miete um 20 Prozent, weil das verwendete Harz erbgutschädigende und krebserregende Stoffe enthalte. Aus der <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/online-enzyklopaedie" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Online-Enzyklopädie">Online-Enzyklopädie</a> </strong>ging hervor, dass das Harz aus den Stoffen Bisphenol A und Epichlorhydrin besteht. Diese stören das Gleichgewicht des menschlichen Hormonsystems und sind laut <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/wikipedia" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wikipedia">Wikipedia</a></strong> giftig und im Tierversuch krebserregend.</p>
<p>Die Richter gaben dem Mieter recht. Das Wasser sei bei dieser Art der Sanierung als Trinkwasser überhaupt nicht und auch zur Körperhygiene nur bedingt geeignet gewesen.</p>

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<p><!--[if IE]><iframe frameborder="0" allowTransparency="true" class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Fag-koeln-wikipedia-angaben-sind-als-gerichtsbekannt-anzusehen&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><![endif]--><!--[if !IE]><!--><iframe class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Fag-koeln-wikipedia-angaben-sind-als-gerichtsbekannt-anzusehen&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><!--<![endif]--><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Fag-koeln-wikipedia-angaben-sind-als-gerichtsbekannt-anzusehen&amp;title=AG%20K%C3%B6ln%3A%20Wikipedia-Angaben%20k%C3%B6nnen%20gerichtsbekannt%20sein" id="wpa2a_14"><img src="http://abmahnung-blog.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>AG Dortmund: Widerruf bei Kauf eines subventionierten Handys möglich</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/ag-dortmund-bei-mobilfunkvertrag-mit-guenstigem-handys-gilt-widerrufsrecht</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 12:46:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Amtsgericht Dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[Widerruf]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Amtsgericht Dortmund hat in einem Urteil vom 13.10.2010 (Az.: 417 C 3787/10) entschieden, das beim Kauf eines subventionierten Handys zusammen mit dem Abschluss eines Mobilfunkvertrages dem Kunden ein Widerrufsrecht zusteht. Die Kopplung des Vertrages und dem subventionierten Handy stellt Finanzierungshilfe dar. Eine Kundin hatte mit einem Netzbetreiber einen Handyvertrag abgeschlossen und ein Mobiltelefon zu einem symbolischen Preis von einem Euro erworben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Das <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/amtsgericht-dortmund" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Amtsgericht Dortmund">Amtsgericht Dortmund</a></strong> hat in einem Urteil vom 13.10.2010 (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=417 C 3787/10" target="_blank" title="AG Dortmund, 13.10.2010 - 417 C 3787/10">417 C 3787/10</a>) entschieden, das beim Kauf eines subventionierten Handys zusammen mit dem Abschluss eines Mobilfunkvertrages dem Kunden ein <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a></strong> zusteht. Die Kopplung des Vertrages und dem subventionierten Handy stellt Finanzierungshilfe dar.</p>
<p>Eine Kundin hatte mit einem Netzbetreiber einen Handyvertrag abgeschlossen und ein Mobiltelefon zu einem symbolischen Preis von einem Euro erworben. Nachdem sie das Telefon zurückgesendet hatte, ließ sie darüber hinaus durch ihren Anwalt den <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerruf" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerruf">Widerruf</a></strong> des Vertrages erklären. Das Unternehmen erklärte, der <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerruf" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerruf">Widerruf</a> sei nicht möglich. </p>
<p>Die Dortmunder Richter gaben der Frau recht. Ihr stehe ein <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a></strong> des Vertrages zu. Denn entgegen der Ansicht des Unternehmens stelle die Bindung des Vertrages an das günstigere Handy eine entgeltliche Finanzierung über Zahlungsaufschub und sonstige Finanzierungshilfe dar. Diese seien definiert als zeitweilige Überlassung von Kaufkraft an den Verbraucher in einer nicht als Darlehen oder Zahlungsaufschub zu qualifizierenden Form.</p>
<p>Zudem habe die Kundin das Handy nicht zu dem regulären Preis gekauft. Auch berücksichtige der Provider die Kosten der vorzeitigen Finanzierung des Restkaufpreises regelmäßig in seinen Gebühren.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>BGH: &#8220;Thüringer Klöße” ist keine schutzfähige geografische Angabe</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/bgh-thueringer-kloss-ohne-markenschutz</link>
		<comments>http://abmahnung-blog.de/urteile/bgh-thueringer-kloss-ohne-markenschutz#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 10:22:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesgerichtshof]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespatentgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschen Patent- und Markenamts]]></category>

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		<description><![CDATA[Der jahrelange Streit um die Marke &#8220;Thüringer Klöße&#8221; ist vor dem Bundesgerichtshof (BGH) bendet worden. Die Richter des BGH hatten in ihrer Entscheidung vom 21.12.2011 (Az.: 21.12.2011) die Bezeichnung “Thüringer Klöße” als geografische Angabe für nicht eintragungsfähig erklärt. Damit gaben die Richter dem Einspruch bayerischer Hersteller recht. Bereits Ende 2009 hatte das Bundespatentgericht in München(Az.: 30 W(pat) 78/06) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<div>
<p>Der jahrelange Streit um die Marke &#8220;Thüringer Klöße&#8221; ist vor dem <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/bundesgerichtshof" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bundesgerichtshof">Bundesgerichtshof</a></strong> (BGH) bendet worden. Die Richter des BGH hatten in ihrer Entscheidung vom 21.12.2011 (Az.: 21.12.2011) die Bezeichnung “Thüringer Klöße” als geografische Angabe für nicht eintragungsfähig erklärt. Damit gaben die Richter dem Einspruch bayerischer Hersteller recht.</p>
<p>Bereits Ende 2009 hatte das <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/bundespatentgericht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bundespatentgericht">Bundespatentgericht</a></strong> in München(Az.: <a title="30 W(pat) 78/06 (3 zugeordnete Entscheidungen)" href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=30%20W(pat)%2078/06" target="_blank">30 W(pat) 78/06</a>) den geografischen Schutz des Begriffs &#8220;Thüringer Kloß&#8221; abgelehnt. Die Richter argumentierten damals, die Klöße würden mittlerweile zu etwa 90 Prozent in Bayern und Sachsen hergestellt. Der Begriff habe sich längst von einer Herkunfts- zu einer Gattungsbezeichnung gewandelt. Das Gericht revidierte damit eine Entscheidung des <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/deutschen-patent-und-markenamts" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschen Patent- und Markenamts">Deutschen Patent- und Markenamts</a>. </strong></p>
<p>Der BGH schloss sich in seinem Urteil dieser Argumentation an. Die Richter waren der Auffassung, dass die Kartoffelbeilage inzwischen überwiegend außerhalb Thüringens produziert werde. Zudem habe sich der Begriff des Thüringer Kloßes von seiner ursprünglichen Herkunftsbezeichnung längst zu einem reinen Gattungsbegriff gewandelt. Auch ein  Gutachten, welches besagte, dass etwa 15 Prozent der Befragten der Angabe „Thüringer Klöße” eine geografische Bedeutung zubilligten, ändere nichts an der Beurteilung.</p>
</div>

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<p><!--[if IE]><iframe frameborder="0" allowTransparency="true" class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Fbgh-thueringer-kloss-ohne-markenschutz&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><![endif]--><!--[if !IE]><!--><iframe class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Fbgh-thueringer-kloss-ohne-markenschutz&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><!--<![endif]--><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Fbgh-thueringer-kloss-ohne-markenschutz&amp;title=BGH%3A%20%26%238220%3BTh%C3%BCringer%20Kl%C3%B6%C3%9Fe%E2%80%9D%20ist%20keine%20schutzf%C3%A4hige%20geografische%20Angabe" id="wpa2a_18"><img src="http://abmahnung-blog.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>OLG Köln: Präsentation eines nachgeahmten Kinderstuhls auf Messe führt zu Schadensersatz</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/olg-koeln-praesentation-eines-urheberrechtsverletzenden-kinderstuhls-auf-messe-ist-verbreitungshandlung</link>
		<comments>http://abmahnung-blog.de/urteile/olg-koeln-praesentation-eines-urheberrechtsverletzenden-kinderstuhls-auf-messe-ist-verbreitungshandlung#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 15:14:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Landgericht Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Oberlandesgericht Köln]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://abmahnung-blog.de/?p=26506</guid>
		<description><![CDATA[Das Oberlandesgericht Köln hat in einem Urteil vom 11.11.2011 (Az.: 6 U 43/11) entschieden, dass das Ausstellen eines nachgeahmten Kinderstuhls auf einer Messe einen Wettbewerbsverst0ß darstellt, der Schadensersatzansprüche begründet. In dem vorliegenden Fall war ein Kinderhochstuhl auf drei aufeinander folgenden Jahren auf der Messe Kind &#38; Jugend in Köln gezeigt worden. Dagegen hatte die deutsche Herstellerin eine einstweilige Verfügung vor dem Landgericht Köln (Az.: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Das <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/oberlandesgericht-koeln" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Oberlandesgericht Köln">Oberlandesgericht Köln</a></strong> hat in einem Urteil vom 11.11.2011 (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=6 U 43/11" target="_blank" title="OLG K&ouml;ln, 11.11.2011 - 6 U 43/11">6 U 43/11</a>) entschieden, dass das Ausstellen eines nachgeahmten Kinderstuhls auf einer Messe einen Wettbewerbsverst0ß darstellt, der Schadensersatzansprüche begründet.</p>
<p>In dem vorliegenden Fall war ein Kinderhochstuhl auf drei aufeinander folgenden Jahren auf der Messe Kind &amp; Jugend in Köln gezeigt worden. Dagegen hatte die deutsche Herstellerin eine einstweilige Verfügung vor dem <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/landgericht-koln" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Landgericht Köln">Landgericht Köln</a></strong> (Az.: 28 O 317/10) erwirkt. Eine Ausstellerin und deren niederländische Lieferantin wurde zu 20.000 Euro Schadensersatz verurteilt.    </p>
<p>Das Oberlandesgericht bestätigte das Urteil der Vorinstanz. Nach Auffassung der Richter sei durch die Präsentation des Stuhls die Bereitschaft zu entnehmen, den deutschen Fachbesuchern das ausgestellte Produkt selbst oder durch Vertriebspartner liefern zu wollen. Zudem liege ein an die inländischen Kunden gerichtetes Anbieten im Sinne von § <a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/17.html" target="_blank" title="&sect; 17 UrhG: Verbreitungsrecht">17 Abs. 1</a> UrhG bereits dann vor, wenn im Inland zum Erwerb in einem ausländischen Staat aufgefordert wird, in dem die Veräu­ßerung kein Urheberrecht verletze.</p>

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<p><!--[if IE]><iframe frameborder="0" allowTransparency="true" class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Folg-koeln-praesentation-eines-urheberrechtsverletzenden-kinderstuhls-auf-messe-ist-verbreitungshandlung&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><![endif]--><!--[if !IE]><!--><iframe class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Folg-koeln-praesentation-eines-urheberrechtsverletzenden-kinderstuhls-auf-messe-ist-verbreitungshandlung&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><!--<![endif]--><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Folg-koeln-praesentation-eines-urheberrechtsverletzenden-kinderstuhls-auf-messe-ist-verbreitungshandlung&amp;title=OLG%20K%C3%B6ln%3A%20Pr%C3%A4sentation%20eines%20nachgeahmten%20Kinderstuhls%20auf%20Messe%20f%C3%BChrt%20zu%20Schadensersatz" id="wpa2a_20"><img src="http://abmahnung-blog.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>LG Frankfurt/Main: Werbung mit nicht zugelassenen Anwaltstiteln ist verboten</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/lg-frankfurtmain-werbung-mit-nicht-zugelassenen-anwaltstiteln-ist-verboten</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 11:43:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Autocomplete-Funktion]]></category>
		<category><![CDATA[Landgericht Frankfurt am Main]]></category>
		<category><![CDATA[unlauterer Wettbewerb]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://abmahnung-blog.de/?p=26496</guid>
		<description><![CDATA[Das Landgericht Frankfurt am Main hat in einem Beschluss vom 06.10.2011 (Az.: 2-03 O 437/11) entschieden, dass nur die in der Fachanwaltsordnung genannten Fachanwaltstitel verwendet werden dürfen. Werbung mit Fantasie-Fachanwaltstitel wie &#8220;Fachanwalt für Internetrecht&#8221; hat das Gericht verboten.  Zudem erklärte es die 3. Zivilkammer für unzulässig, auf Webseiten eine Suchfunktion einzurichten, die dem Nutzer eine automatisierte Vorschlagsliste (Autocomplete-Funktion)  für Fachanwaltstitel anbietet. Insbesondere das Verwenden der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Das <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/landgericht-frankfurt-am-main" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Landgericht Frankfurt am Main">Landgericht Frankfurt am Main</a></strong> hat in einem Beschluss vom 06.10.2011 (Az.: 2-<a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=03 O 437/11" target="_blank" title="LG Frankfurt/Main, 06.10.2011 - 3 O 437/11">03 O 437/11</a>) entschieden, dass nur die in der Fachanwaltsordnung genannten Fachanwaltstitel verwendet werden dürfen. Werbung mit Fantasie-Fachanwaltstitel wie &#8220;Fachanwalt für Internetrecht&#8221; hat das Gericht verboten. </p>
<p>Zudem erklärte es die 3. Zivilkammer für unzulässig, auf Webseiten eine Suchfunktion einzurichten, die dem Nutzer eine automatisierte Vorschlagsliste (<strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/autocomplete-funktion" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Autocomplete-Funktion">Autocomplete-Funktion</a></strong>)  für Fachanwaltstitel anbietet. Insbesondere das Verwenden der Titel &#8221;Fachanwalt für Vertragsangelegenheiten&#8221;, &#8220;Fachanwalt für Markenrecht&#8221; und &#8220;Fachanwalt für Domainrecht&#8221; sei nach Auffassung der Richter <strong>unlauterer <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/wettbewerb" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wettbewerb">Wettbewerb</a></strong>.</p>

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<p><!--[if IE]><iframe frameborder="0" allowTransparency="true" class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Flg-frankfurtmain-werbung-mit-nicht-zugelassenen-anwaltstiteln-ist-verboten&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><![endif]--><!--[if !IE]><!--><iframe class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Flg-frankfurtmain-werbung-mit-nicht-zugelassenen-anwaltstiteln-ist-verboten&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><!--<![endif]--><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Flg-frankfurtmain-werbung-mit-nicht-zugelassenen-anwaltstiteln-ist-verboten&amp;title=LG%20Frankfurt%2FMain%3A%20Werbung%20mit%20nicht%20zugelassenen%20Anwaltstiteln%20ist%20verboten" id="wpa2a_22"><img src="http://abmahnung-blog.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>LG Hamburg: Persönlichkeitsanalyse bei Partnerbörsen darf nach Widerruf nichts kosten</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/lg-hamburg-persoenlichkeitsanalyse-bei-partnerboerse-darf-nach-widerruf-nichts-kosten</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:15:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburger Verbraucherzentrale]]></category>
		<category><![CDATA[Landgericht Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsrecht. Widerruf]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Landgericht Hamburg hat in einem Urteil vom 31.01.2012 (Az.: Az. 312 O 93/11) entschieden, dass Internetpartnervermittlung bei einem Widerruf des Vertrages keine Gebühren mehr für Persönlichkeitsanalysen erheben dürfen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Geklagt hatte die Hamburger Verbraucherzentrale gegen die Betreiberin von zwei Partnerbörsen. Diese hatte Kunden die unbegrenzt mit anderen Mitgliedern in Kontakt treten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Das <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/landgericht-hamburg" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Landgericht Hamburg">Landgericht Hamburg</a></strong> hat in einem Urteil vom 31.01.2012 (Az.: Az. <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=312 O 93/11" target="_blank" title="LG Hamburg, 31.01.2012 - 312 O 93/11">312 O 93/11</a>) entschieden, dass Internetpartnervermittlung bei einem <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerruf" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerruf">Widerruf</a> des Vertrages keine Gebühren mehr für Persönlichkeitsanalysen erheben dürfen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.</p>
<p>Geklagt hatte die <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/hamburger-verbraucherzentrale" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hamburger Verbraucherzentrale">Hamburger Verbraucherzentrale</a></strong> gegen die Betreiberin von zwei Partnerbörsen. Diese hatte Kunden die unbegrenzt mit anderen Mitgliedern in Kontakt treten und sich Fotos anschauen wollten, eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft angeboten. Bestandteil des Angebots ist die Erstellung einer Persönlichkeitsanalyse in Form eines PDF-Dokuments. Bei einem <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerruf" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerruf">Widerruf</a> stellte die Kontaktbörsen dem Verbraucher 99 Euro für die Persönlichkeitsanalyse in Rechnung. Begründung: Bei der Persönlichkeitsanalyse handele es sich um eine kundenspezifische Leistung, die vom <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a></strong> ausgeschlossen sei.  </p>
<p>Das sahen die Richter anders. Die Persönlichkeitsanalyse sei als Bestandteil des Vertrags anzusehen ist und bei einem<strong> <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerruf" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerruf">Widerruf</a></strong> müsste dafür nicht gezahlt werden.</p>

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<p><!--[if IE]><iframe frameborder="0" allowTransparency="true" class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Flg-hamburg-persoenlichkeitsanalyse-bei-partnerboerse-darf-nach-widerruf-nichts-kosten&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><![endif]--><!--[if !IE]><!--><iframe class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Flg-hamburg-persoenlichkeitsanalyse-bei-partnerboerse-darf-nach-widerruf-nichts-kosten&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><!--<![endif]--><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Flg-hamburg-persoenlichkeitsanalyse-bei-partnerboerse-darf-nach-widerruf-nichts-kosten&amp;title=LG%20Hamburg%3A%20Pers%C3%B6nlichkeitsanalyse%20bei%20Partnerb%C3%B6rsen%20darf%20nach%20Widerruf%20nichts%20kosten" id="wpa2a_24"><img src="http://abmahnung-blog.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BVerG: Generelle Altersgrenze für Gutachter ist unzulässig</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/bverg-generelle-altersgrenze-fuer-gutachter-ist-unzulaessig</link>
		<comments>http://abmahnung-blog.de/urteile/bverg-generelle-altersgrenze-fuer-gutachter-ist-unzulaessig#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:45:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverwaltungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltungsgericht München]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bundesverwaltungsgericht hat in einem Urteil vom 01.02.2012 (Az.: 8 C 24.11) entschieden, dass eine Industrie- und Handelskammer (IHK) in ihrer Satzung keine generelle Höchstaltersgrenze für alle öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen festsetzen darf. Der inzwischen 75 Jahre alte Kläger war bis zum Jahr 2007 als EDV-Sachverständiger tätig. Er beantragte eine Verlängerung seiner Bestellung um fünf Jahre. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Das <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/bundesverwaltungsgericht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bundesverwaltungsgericht">Bundesverwaltungsgericht</a></strong> hat in einem Urteil vom 01.02.2012 (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=8 C 24.11" target="_blank" title="BVerwG, 01.02.2012 - 8 C 24.11">8 C 24.11</a>) entschieden, dass eine <strong>Industrie- und Handelskammer (IHK)</strong> in ihrer Satzung keine generelle Höchstaltersgrenze für alle öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen festsetzen darf.</p>
<p>Der inzwischen 75 Jahre alte Kläger war bis zum Jahr 2007 als EDV-Sachverständiger tätig. Er beantragte eine Verlängerung seiner Bestellung um fünf Jahre. Die IHK lehnte dies ab und berief sich auf eine Höchstalter grenze in der Sachverständigenordnung. Demnach durfte der Kläger nur bis zum Alter von 71 Jahren als Gutachter tätig sein.</p>
<p>Die Klage war vor dem <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/verwaltungsgericht-muenchen" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verwaltungsgericht München">Verwaltungsgericht München</a> </strong>(Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=M 16 K 07.2565" target="_blank" title="VG M&uuml;nchen, 11.03.2008 - M 16 K 07.2565">M 16 K 07.2565</a>) , dem Münchner Verwaltungsgerichtshof  (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=22 BV 08.1413" target="_blank" title="VGH Bayern, 28.01.2009 - 22 BV 08.1413">22 BV 08.1413</a>) und dem<strong> <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/bundesverwaltungsgericht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bundesverwaltungsgericht">Bundesverwaltungsgericht</a></strong> zunächst erfolglos. Das <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/bundesverfassungsgericht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bundesverfassungsgericht">Bundesverfassungsgericht</a></strong> hob diese Entscheidungen auf. Die Leipziger Richter haben nunmehr dem Ansinnen des Klägers entsprochen.</p>

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<p><!--[if IE]><iframe frameborder="0" allowTransparency="true" class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Fbverg-generelle-altersgrenze-fuer-gutachter-ist-unzulaessig&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><![endif]--><!--[if !IE]><!--><iframe class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Fbverg-generelle-altersgrenze-fuer-gutachter-ist-unzulaessig&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><!--<![endif]--><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Fbverg-generelle-altersgrenze-fuer-gutachter-ist-unzulaessig&amp;title=BVerG%3A%20Generelle%20Altersgrenze%20f%C3%BCr%20Gutachter%20ist%20unzul%C3%A4ssig" id="wpa2a_26"><img src="http://abmahnung-blog.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>OLG Hamm: 14-tätige Widerrufsbelehrung muss nach Online-Auktion sofort verschickt werden</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/olg-hamm-unverzuegliche-widerrufsbelehrung-bei-e-bay-verkauf</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:56:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Oberlandesgericht Hamm]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerbsverstoß]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsbelehrung]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsfristen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Oberlandesgericht Hamm hat in einem Urteil vom 10.01.2012 (Az.: I-4 U145/11) entschieden, dass das sofortige Absenden der Widerrufsbelehrung per Mail nach dem Auktiosende bei der Onlineplattform Ebay, die verkürzte 14-tätige Widerrufsfrist auslösen kann. Damit bestätigte der 4. Zivilsenat des Oberlandesgerichts eine Entscheidung des Landgerichts Dortmund. Ein Schmuckhändler tätige auf der Online-Auktionsplattform einen Testkauf und erwarb einen Ring. Nach dem Kauf bekam er vom Verkäufer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Das <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/oberlandesgericht-hamm" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Oberlandesgericht Hamm">Oberlandesgericht Hamm</a></strong> hat in einem Urteil vom 10.01.2012 (Az.: I-4 U145/11) entschieden, dass das sofortige Absenden der <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsbelehrung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsbelehrung">Widerrufsbelehrung</a> per Mail nach dem Auktiosende bei der Onlineplattform Ebay, die verkürzte 14-tätige Widerrufsfrist auslösen kann. Damit bestätigte der 4. Zivilsenat des Oberlandesgerichts eine Entscheidung des Landgerichts Dortmund.</p>
<p>Ein Schmuckhändler tätige auf der Online-Auktionsplattform einen Testkauf und erwarb einen Ring. Nach dem Kauf bekam er vom Verkäufer per Mail eine Widerrufs- und Rückgabebelehrung zugemailt. Diese räumte ihm für den <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerruf" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerruf">Widerruf</a> 14 Tage ein. Darin sah der Ebay-Testkäufer einen <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/wettbewerbsverstos" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wettbewerbsverstoß">Wettbewerbsverstoß</a></strong>.</p>
<p>Die Richter urteilten, dass verkürzte <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsfristen" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsfristen">Widerrufsfristen</a></strong> bei einem durch Fernabsatzwege zustande gekommenen Verbrauchervertrag nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/355.html" target="_blank" title="&sect; 355 BGB: Widerrufsrecht bei Verbrauchervertr&auml;gen">§ 355 Abs.2 BGB</a> voraussetzen, dass die Mail mit der <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsbelehrung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsbelehrung">Widerrufsbelehrung</a></strong> unverzüglich und ohne schuldhaftes Zögern beim Adressen landet. Dies sei hier geschehen. Nach Ansicht der Richter gelte das auch, wenn der Vertrag fast 50 Stunden vorher mit der Abgabe des Höchstangebots geschlossen wurde und damit über die vom Gesetzgeber eingeräumte Frist von einem Tag hinaus gehe.</p>
<p>Nach Auffassung der Richter sei Unternehmen eine schnellere Übermittlung nicht möglich und auch unzumutbar. Erst mit dem Auktionsende werde dem Anbieter die Identität des Käufers bekannt. Denkbar sei zudem, dass das erste Höchstangebot  überboten werde. Damit könne der Verkäufer bis zum Schluss der Auktion warten, um den Kunden über dessen <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a></strong> zu belehren. Damit werde der Verbraucher nicht länger als nötig über sein Rückgaberecht im Unklaren gelassen. Denn auch der Käufer müsse damit rechnen, dass sein Gebot von anderen Interessenten überboten werde.</p>

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<p><!--[if IE]><iframe frameborder="0" allowTransparency="true" class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Folg-hamm-unverzuegliche-widerrufsbelehrung-bei-e-bay-verkauf&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><![endif]--><!--[if !IE]><!--><iframe class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Folg-hamm-unverzuegliche-widerrufsbelehrung-bei-e-bay-verkauf&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><!--<![endif]--><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Folg-hamm-unverzuegliche-widerrufsbelehrung-bei-e-bay-verkauf&amp;title=OLG%20Hamm%3A%2014-t%C3%A4tige%20Widerrufsbelehrung%20muss%20nach%20Online-Auktion%20sofort%20verschickt%20werden" id="wpa2a_28"><img src="http://abmahnung-blog.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>KG Berlin: Aufklärungspflicht bei Vertragsschluss mit Post-Ident-Verfahren</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/kg-berlin-aufklaerungspflicht-bei-vertragsschluss-mit-post-ident-verfahren</link>
		<comments>http://abmahnung-blog.de/urteile/kg-berlin-aufklaerungspflicht-bei-vertragsschluss-mit-post-ident-verfahren#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 15:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungspflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Kammergericht Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Post-Ident-Verfahren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://abmahnung-blog.de/?p=26336</guid>
		<description><![CDATA[Das Kammergericht Berlin hat in einem Urteil vom 21.10.2011 (Az.: 5 U 93/11) entschieden, dass ein Unternehmen einen Kunden darüber aufklären muss, dass seine Unterschrift zu einem Vertragsschluss führen kann, wenn mit der Post-Ident-Sendung ein Vertragsschluss verknüpft wird. Unterlässt das Unternehmen dies, so handelt es wettbewerbswidrig.  Ein Telekommunikationsunternehmer schickte Verbrauchern Verträge per Post zu. Die Briefe wurden mittels des Post-Ident-Verfahrens zugestellt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Das <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/kammergericht-berlin" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kammergericht Berlin">Kammergericht Berlin</a></strong> hat in einem Urteil vom 21.10.2011 (Az.: <a title="5 U 93/11 (3 zugeordnete Entscheidungen)" href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=5 U 93/11" target="_blank">5 U 93/11</a>) entschieden, dass ein Unternehmen einen Kunden darüber aufklären muss, dass seine Unterschrift zu einem Vertragsschluss führen kann, wenn mit der Post-Ident-Sendung ein Vertragsschluss verknüpft wird. Unterlässt das Unternehmen dies, so handelt es wettbewerbswidrig. </p>
<p>Ein Telekommunikationsunternehmer schickte Verbrauchern Verträge per Post zu. Die Briefe wurden mittels des Post-Ident-Verfahrens zugestellt. Mit dem Verfahren wird ein spezielles E-Mail-Angebot zur verschlüsselten Übermittlung elektronischer Mitteilungen mit garantierter Absender-Identität, versandt. Dabei unterzeichnete der Kunde nicht nur den Empfang, sondern schloss durch seine Unterschrift zugleich auch einen Vertrag ab.</p>
<p>Das wurde von den Richtern als wettbewerbswidrig eingestuft. Es sei nicht zu bestanden, dass der Beklagte das<strong> <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/post-ident-verfahren" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Post-Ident-Verfahren">Post-Ident-Verfahren</a></strong> einsetze. Wenn das Zustellverfahren mit einem Vertragsschluss verknüpft werde, habe das Unternehmen eine gezielte <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/aufklaerungspflicht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufklärungspflicht">Aufklärungspflicht</a></strong>. Es müsse den Empfänger der Nachricht in ausreichender Weise über Art und Umfang des Vertrages informieren. Dies erfolge nicht, sondern es bestünde die nicht unerhebliche Gefahr, dass der Empfänger überhaupt nicht wisse, dass er einen Vertrag abschließe. Damit werde dieser getäuscht.</p>

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		<title>LG Magdeburg: Ältere Einträge im Netz sind kein Wettbewerbsverstoß</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/lg-magdeburg-aeltere-eintraege-im-netz-sind-kein-wettbewerbsverstoss</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 12:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Landgericht Magdeburg]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Landgericht Magdeburg hat in einem Urteil vom 13.04.2011 (Az.: 7 O 260/11) entschieden, dass veraltete Angabe im Netz über eine Mitgliedschaft in einem Verband nicht irreführend sind, wenn diese nur mit einer Suchmaschine aufgefunden werden können. In dem vorliegenden Fall war ein Makler aus dem Immobilienverband Deutschland ausgetreten und hatte darauf auf seiner Homepage hingewiesen. Ein Konkurrent fand  ältere Internetseiten auf denen dieser Hinweis fehlte. Folge war eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Das <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/landgericht-magdeburg" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Landgericht Magdeburg">Landgericht Magdeburg</a></strong> hat in einem Urteil vom 13.04.2011 (Az.: <a title="LG Magdeburg, 13.04.2011 - 7 O 260/11" href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=7%20O%20260/11" target="_blank">7 O 260/11</a>) entschieden, dass veraltete Angabe im Netz über eine Mitgliedschaft in einem Verband nicht irreführend sind, wenn diese nur mit einer Suchmaschine aufgefunden werden können.</p>
<p>In dem vorliegenden Fall war ein Makler aus dem Immobilienverband Deutschland ausgetreten und hatte darauf auf seiner Homepage hingewiesen. Ein Konkurrent fand  ältere Internetseiten auf denen dieser Hinweis fehlte. Folge war eine Abmahnung und ein Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung, mit der dem Makler die Werbung untersagt werden sollte.</p>
<p>Das Landgericht wies den Antrag zurück. Grundsätzlich stellten falsche Angaben über eine Mitgliedschaft in einem Verein eine irreführende Werbung dar. Dazu müsse der <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/wettbewerb" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wettbewerb">Wettbewerb</a></strong> gemäß <a href="http://dejure.org/gesetze/UWG/3.html" target="_blank" title="&sect; 3 UWG: Verbot unlauterer gesch&auml;ftlicher Handlungen">§ 3 UWG</a> nicht unerheblich beeinträchtigen werden, hieß es in der Begründung. Dies traf nach Ansicht der Richter hier nicht zu. Verbraucherinteressen waren nach Auffassung des Gerichts nicht betroffen, da Internetnutzer nach den Einträgen gar nicht suchen würden. Erst mit der gezielten Eingabe des Maklernamens und des Verbandsnamen in eine Suchmaschine würden Verbraucher auf die Seiten stoßen. Da der Makler auf seiner Homepage darauf verweist, dass er dem Verband nicht mehr angehöre, bestehe dazu kein Grund.</p>

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		<item>
		<title>England and Wales Patents County Court: Urheberrechtsverletzung durch ähnliches Foto</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/england-and-wales-patents-county-court-urheberrechtsverletzung-durch-aehnliches-foto</link>
		<comments>http://abmahnung-blog.de/urteile/england-and-wales-patents-county-court-urheberrechtsverletzung-durch-aehnliches-foto#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:58:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[England and Wales Patents County Court]]></category>

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		<description><![CDATA[England and Wales Patents County Court hat mit einem Urteil vom 12.01.2012 (Az.: 1CL 70031) entschieden, dass ein Foto urheberrechtswidrig ist, auf dem Motiv und Nachbearbeitung von einem anderen Bild übernommen wurden. In dem vorliegenden Fall hatte der Betreiber eines Souvenirvertriebs gegen einen Teeversand geklagt. Dieser verkauft bedruckte Teedosen. Eines der Bilder war dem Souvenirhändler zu ähnlich zu seinen Fotos. Das Foto zeigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/england-and-wales-patents-county-court" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with England and Wales Patents County Court">England and Wales Patents County Court</a></strong> hat mit einem Urteil vom 12.01.2012 (Az.: 1CL 70031) entschieden, dass ein Foto urheberrechtswidrig ist, auf dem Motiv und Nachbearbeitung von einem anderen Bild übernommen wurden.</p>
<p>In dem vorliegenden Fall hatte der Betreiber eines Souvenirvertriebs gegen einen Teeversand geklagt. Dieser verkauft bedruckte Teedosen. Eines der Bilder war dem Souvenirhändler zu ähnlich zu seinen Fotos. Das Foto zeigt einen roten Londoner Doppeldeckerbus vor dem Big Ben, der dadurch hervorgehoben wird, dass nur er farbig abgebildet und seine Umgebung schwarz-weiß ist. Die vermeintliche Vorlage zeigt ebenfalls einen solchen Bus am selben Ort, allerdings aus einer anderen Kameraperspektive.</p>
<p>Die Richter entschieden, dass die wesentlichen Merkmale in dem angegriffenen Bild übernommen worden seien. Zudem sei die Bildkomposition und der Kontrast kopiert worden, urteilte das Londoner Patentgericht.</p>

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<p><!--[if IE]><iframe frameborder="0" allowTransparency="true" class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Fengland-and-wales-patents-county-court-urheberrechtsverletzung-durch-aehnliches-foto&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><![endif]--><!--[if !IE]><!--><iframe class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Fengland-and-wales-patents-county-court-urheberrechtsverletzung-durch-aehnliches-foto&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><!--<![endif]--><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Fengland-and-wales-patents-county-court-urheberrechtsverletzung-durch-aehnliches-foto&amp;title=England%20and%20Wales%20Patents%20County%20Court%3A%20Urheberrechtsverletzung%20durch%20%C3%A4hnliches%20Foto" id="wpa2a_34"><img src="http://abmahnung-blog.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH: Berichte über frühere Partei-Zugehörigkeit zulässig</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/bgh-berichte-ueber-fruehere-partei-zugehoerigkeit-zulaessig</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 13:19:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesgerichtshof]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsinteresse]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialphäre]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem Urteil vom 20.12.2011 (Az.: VI ZR 262/10) entschieden, dass Berichte über die frühere Mitgliedschaft in einer Partei zulässig sind. Vorausgesetzt der Betroffene hatte eine Führungsposition innerhalb der Partei oder Organisation übernommen. Über die bloße Zugehörigkeit dürfen die Medien nicht berichten. Geklagt hatte die pädagogische Leiterin des Vereins Sternipark der in Hamburg Kinderhäuser und Babyklappen betreibt. Im Juli 2009 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Der <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/bundesgerichtshof" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bundesgerichtshof">Bundesgerichtshof</a> </strong>(BGH) hat in einem Urteil vom 20.12.2011 (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VI ZR 262/10" target="_blank" title="BGH, 20.12.2011 - VI ZR 262/10">VI ZR 262/10</a>) entschieden, dass Berichte über die frühere Mitgliedschaft in einer Partei zulässig sind. Vorausgesetzt der Betroffene hatte eine Führungsposition innerhalb der Partei oder Organisation übernommen. Über die bloße Zugehörigkeit dürfen die Medien nicht berichten.</p>
<p>Geklagt hatte die pädagogische Leiterin des Vereins Sternipark der in Hamburg Kinderhäuser und Babyklappen betreibt. Im Juli 2009 berichtet spiegel-online über einen Streit zwischen der Hamburger Sozialbehörde und dem Verein um die Meldepflicht für Kinder, die in den Klappen abgelegt werden. Dabei wies das Online-Magazin auch auf die Vergangenheit der Klägerin hin. Diese gehörte früher zum Kommunistischen Bund und soll dort für Frauenpolitik zuständig gewesen sein. Das Landgericht Berlin (Az.: 27 O 967/09) untersagte dem Online-Magazin darüber zu berichten. Das Berliner Oberlandesgericht (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=10 U 10/10" target="_blank" title="OLG Hamm, 08.06.2010 - 10 U 10/10">10 U 10/10</a>) hob die Entscheidung auf.</p>
<p>Das sah der BGH ähnlich. Der VI. Zivilsenat entschied, dass der Bericht rechtmäßig sei. Die Angaben beträfen die <strong>Sozialsphäre</strong> der Klägerin. Zudem entfalteten die Berichte auch keine Prangerwirkung. Ein öffentliches<strong> <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/informationsinteresse" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Informationsinteresse">Informationsinteresse</a></strong> ergebe sich aus der öffentlichen Diskussion um die Babyklappen und das finanzielle Gebaren des Vereins. In diesem Zusammenhang würden die  Vergangenheit der Frau und ihr heutiger Beruf sowie die Aufgabenfelder des Vereins erklärt.</p>
<p>Zudem erläuterten die Richter, dass der passiven Mitgliedschaft in einem Verein, einer politischen Partei oder einer anderen politischen oder religiösen Gruppierung grundsätzlich keine Publizität zukommt. Soweit ein Mitglied sich nach außen hin nicht offen zur Zugehörigkeit bekennen will, sei dies zu respektieren, urteilten die Richter. Nach Auffassung des Senats, sei das hier anders, weil die Klägerin eine Funktion übernommen hatte, die darauf ausgerichtet, Ziele durchzusetzen und Anhänger zu gewinnen.</p>

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<p><!--[if IE]><iframe frameborder="0" allowTransparency="true" class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Fbgh-berichte-ueber-fruehere-partei-zugehoerigkeit-zulaessig&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><![endif]--><!--[if !IE]><!--><iframe class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Fbgh-berichte-ueber-fruehere-partei-zugehoerigkeit-zulaessig&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><!--<![endif]--><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Fbgh-berichte-ueber-fruehere-partei-zugehoerigkeit-zulaessig&amp;title=BGH%3A%20Berichte%20%C3%BCber%20fr%C3%BChere%20Partei-Zugeh%C3%B6rigkeit%20zul%C3%A4ssig" id="wpa2a_36"><img src="http://abmahnung-blog.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>EuGH: Energy-Drink &#8220;Viaguara&#8221; kann mit &#8220;Viagra&#8221; verwechselt werden</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/eugh-energy-drink-viaguara-kann-mit-viagra-verwechselt-werden</link>
		<comments>http://abmahnung-blog.de/urteile/eugh-energy-drink-viaguara-kann-mit-viagra-verwechselt-werden#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 12:29:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Gerichtshof]]></category>
		<category><![CDATA[Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM)]]></category>
		<category><![CDATA[Viagra]]></category>
		<category><![CDATA[Viaguara]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Europäische Gerichtshof hat in einem Urteil vom 25.01.2012 (Az. T‑332/10) entschieden, dass ein Getränkehersteller den Namen &#8220;Viaguara&#8221; nicht als Marke für seine Alkoholika und Energy-Drinks verwenden darf. Nach Ansicht der Richter könnten Verbraucher, wie beim Medikament, auf eine potenzsteigernde Wirkung hoffen. Das polnische Unternehmen hatte 2005 beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM) Markenschutz für &#8220;Viaguara&#8221; beantragt. Dagegen legte das US-Pharmaunternehmen Pfitzer Widerspruch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Der <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/europaeische-gerichtshof" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Europäische Gerichtshof">Europäische Gerichtshof</a></strong> hat in einem Urteil vom 25.01.2012 (Az. <a title="EuG, 25.01.2012 - T-332/10" href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=T‑332/10" target="_blank">T‑332/10</a>) entschieden, dass ein Getränkehersteller den Namen<strong> &#8220;<a href="http://abmahnung-blog.de/tag/viaguara" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Viaguara">Viaguara</a>&#8221;</strong> nicht als Marke für seine Alkoholika und Energy-Drinks verwenden darf. Nach Ansicht der Richter könnten Verbraucher, wie beim Medikament, auf eine potenzsteigernde Wirkung hoffen.</p>
<p>Das polnische Unternehmen hatte 2005 beim <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/harmonisierungsamt-fuer-den-binnenmarkt-habm" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM)">Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM)</a></strong> Markenschutz für &#8220;<strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/viaguara" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Viaguara">Viaguara</a>&#8221;</strong> beantragt. Dagegen legte das US-Pharmaunternehmen Pfitzer Widerspruch ein. </p>
<p>Die Namensähnlichkeit sei insgesamt stark, urteilten die Richter. Zudem gehe die Bekanntheit des Potentzmittels &#8221;über die von den betreffenden Arzneimitteln angesprochenen Verkehrskreise hinaus&#8221;. Es sei durchaus möglich, dass die Getränke mit dem Potenzmittel &#8221;gedanklich in Verbindung gebracht&#8221; werden könnten.</p>
<p>Der Energy-Drink habe nach Ansicht der Richter &#8220;tatsächlich nicht die gleichen positiven Wirkungen wie die zur Behandlung von Erektionsstörungen bestimmten Arzneimittel&#8221;. Der Verbraucher könne aber durchaus &#8220;zum Kauf in dem Glauben neigen, in ihnen ähnliche Eigenschaften wie die Herbeiführung einer gesteigerten Libido vorzufinden&#8221;. Zudem werbe der polnische Hersteller auch selber damit, dass seine Getränke Psyche und Körper  stärken und stimulieren.</p>
<p>Die Marke <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/viagra" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Viagra">Viagra</a></strong> stehe für Lebenskraft und Potenz, dieses Image würden die Polen ausnutzen wollen. Das sei unlauter, weswegen dem Getränkehersteller verwehrt werden müsse, <strong>&#8220;<a href="http://abmahnung-blog.de/tag/viaguara" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Viaguara">Viaguara</a>&#8221;</strong> als Gemeinschaftsmarke eintragen zu lassen</p>

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		<title>OLG Frankfurt/Main: Im Ablehnungsschreiben von Kundenansprüchen müssen Urteile stimmen</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 09:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Europäischen Gerichtshofs (EuGH)]]></category>
		<category><![CDATA[Fluggast]]></category>
		<category><![CDATA[Fluggesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Irreführung]]></category>
		<category><![CDATA[Oberlandesgericht Frankfurt/Main]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Oberlandesgericht Frankfurt/Main hat in einem Urteil vom 17.11.2011 (Az.: 6 U 126/11) entschieden, dass ein Schreiben, mit denen Kundenansprüche zurückgewiesen werden, keine unlautere Irreführung enthalten darf. Dazu zählt, wenn ein Unternehmer darin ein Urteil das zu seinen Ungunsten ausfiel unzutreffend zitiert oder dieses leugnet. Damit hatten die Richter eine Berufung gegen ein Urteil der 11. Kammer für Handelsrecht vom Juni 2011 zurückgewiesen.  In dem [...]]]></description>
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<p>Das <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/oberlandesgericht-frankfurtmain" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Oberlandesgericht Frankfurt/Main">Oberlandesgericht Frankfurt/Main</a></strong> hat in einem Urteil vom 17.11.2011 (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=6 U 126/11" target="_blank" title="6 U 126/11 (2 zugeordnete Entscheidungen)">6 U 126/11</a>) entschieden, dass ein Schreiben, mit denen Kundenansprüche zurückgewiesen werden, keine unlautere<strong> <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/irrefuhrung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Irreführung">Irreführung</a></strong> enthalten darf. Dazu zählt, wenn ein Unternehmer darin ein Urteil das zu seinen Ungunsten ausfiel unzutreffend zitiert oder dieses leugnet. Damit hatten die Richter eine Berufung gegen ein Urteil der 11. Kammer für Handelsrecht vom Juni 2011 zurückgewiesen. </p>
<p>In dem vorliegenden Fall hatte eine <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/fluggesellschaft" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fluggesellschaft">Fluggesellschaft</a></strong> gegen einen Passagier Ausgleichsansprüche wegen eines verspäteten Fluges innerhalb der EU zurück gewiesen. In dem Schreiben räumte das Unternehmen ein, dass ein vom <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/fluggast" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fluggast">Fluggast</a></strong> zitiertes Urteil des <strong>Europäischen Gerichtshofs (EuGH)</strong> von 2009 zugunsten des Kunden sprechen würde. Dennoch akzeptiere sie es nicht. Dabei wies sie daraufhin, dass die Sichtweise des EuGH umstritten sei und die Rechtslage wegen vieler Anfragen unklar sei. Daraufhin wurde die <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/fluggesellschaft" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fluggesellschaft">Fluggesellschaft</a></strong> wegen angeblicher <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/irrefuhrung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Irreführung">Irreführung</a> des Fluggastes abgemahnt.</p>
<p>Die Richter befanden, dass der<strong> <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/fluggast" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fluggast">Fluggast</a> </strong>dem Unternehmen nicht vorwerfen kann, mit iihrem Antwortschreiben das Urteil nicht erwähnt zu haben. Auskünfte über die Rechtslage seien nur wettbewerbswidrig, wenn diese nicht zweifelhaft sei und der Vertragspartner planmäßig und wider besseres Wissens erkläre, ein geltend gemachtes Recht stehe dem Anspruchsteller nicht zu, heißt es in der Urteilbegründung. Nicht zu beanstanden sei dagegen, wenn der Unternehmer dem Kunden, der sich auf die für ihn günstige Urteile berufen hat, die Zahlungsverweigerung in sachlicher Form damit erklärt, dass er diese Urteile für unzutreffend halte und auf eine Änderung dieser Rechtsprechung vertraue.</p>

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