Posts Tagged ‘Klage’

Klage Kerstin Stork durch Rechtsanwalt Friedrich Schäfer – Pirmasens

Dienstag, Februar 9th, 2010

Uns liegt eine weitere Klage von Frau Kerstin Stork aus Hamburg vor. Diese wird vertreten durch Rechtsanwalt Friedrich Schäfer aus Pirmasens. Auch in dieser Klage wird aufgrund einer ausgesprochenen Abmahnung nunmehr der angebliche Schadensersatzanspruch geltend gemacht. Auch in diesem Verfahren wird das Thema Rechtsmissbrauch eine wichtige Rolle spielen.

Uns liegen nunmehr zwei Klagen von Frau Kerstin Stork vor. Daneben wissen wir von einer weiteren Klage vor dem Landgericht Trier.

In einem von uns betreuten Verfahren wird nunmehr das persönliche Erscheinen von Frau Stork vor dem Landgericht Trier angeordnet. Damit muss Frau Stork aus Hamburg anreisen, um sich auch in Anbetracht der Vielzahl der Abmahnungen vor Gericht zu erklären.

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Waldorf Rechtsanwälte klagen Anwaltsgebühren und Schadensersatz vor Amtsgericht München ein

Dienstag, Januar 19th, 2010

Uns liegt ein Urteil des Amtsgerichts München (Az.: 142 C 14130/09) vom 11.11.2009 vor. In diesem Verfahren haben Waldorf Rechtsanwälte für ein Verlagshaus nach einer Abmahnung die Anwaltsgebühren und einen pauschalen Schadensersatz gerichtlich geltend gemacht. 

Das Amtsgericht München verurteilte die Abgemahnten zur Zahlung von 1.006,00 € nebst Zinsen. Die Kosten des Rechtsstreits musste der Abgemahnte tragen.

Unter der Internet-Tauschbörse eDonkey wurde ein urheberrechtlich geschütztes Werk vom Abgemahnten angeboten. Daraufhin erhielt er im Januar 2009 eine Abmahnung. Eine von dem Abgemahnten angestrengte negative Feststellungsklage war erfolglos. Im Gegenzug erhob die Kanzlei Waldorf Rechtsanwälte in Bezug auf das Hörbuch unmittelbar Klage beim Amtsgericht München. Interessant sind einige Ausführungen des Amtsgerichts im Detail.

Nach Auffassung des Münchener Richters besteht ein Anspruch auf Ersatz der Rechtsanwaltskosten in Höhe von 506,00 €. Die angesetzte 1,0 Gebühr aus dem Gegenstandswert von 10.000,00 € zuzüglich Auslagenpauschale „stoßen auf keinerlei Bedenken“, so das Gericht. Eine Deckelung der Abmahnkosten gem. § 97 a Abs. 2 UrhG kommt vorliegend nicht in Betracht. Wörtlich heißt es:

„Das Angebot eines urheberrechtlich geschützten Werks im Rahmen einer Internet-Tauschbörse, wie vorliegend eDonkey, stellt bereits keine unerhebliche Rechtsverletzung im Sinne dieser Vorschrift dar. Dies ergibt sich daraus, dass die streitgegenständliche Rechtsverletzung im öffentlich Zugänglichmachen des urheberrechtlich geschützten Werks liegt. Es kommt also für die Rechtsverletzung gerade nicht darauf an, wieviele Nutzer tatsächlich auf das angebotene Werk zugegriffen haben, sondern wieviele Nutzer der Internet-Tauschbörse auf das urheberrechtlich geschützte und öffentlich zugänglich gemachte Werk hätten zugreifen können. Es ist gerichtsbekannt, dass bei Internet-Tauschbörsen wie eDonkey regelmäßig mehrere 100.000 Nutzer gleichzeitig auf die zum Download bereitgestellten Dateien zugreifen können. In dieser Größenordnung kann nicht mehr von einer unerheblichen Rechtsverletzung ausgegangen werden, da einer breiten Öffentlichkeit völlig unkontrolliert und ohne Vorbehalt das urheberrechtlich geschützte Werk zugänglich gemacht wurde. Die insoweit beispielhaft genannten Fälle einer unerheblichen Rechtsverletzung (Einfügung eines Stadtplans auf einer privaten Internetseite, Verwendung eines Lichtbildes im Rahmen eines Verkaufsangebotes einer Internet-Auktionsbörse) betreffen völlig andres gelagerte Sachverhalte, da entweder ein deutlich geringerer, abgegrenzter Personenkreis angesprochen oder aber das geschütze Werk gerade nicht zur Vervielfältigung angeboten wird.“

Auch hinsichtlich des Schadensersatzanspruches sieht das Gericht einen Betrag von 500,00 € als „in jedem Fall angemessen“ an. Hier heißt es:

„Auch der Schadensersatzanspruch in so genannter Lizenzanalogie steht der Klägerin gemäß § 97 Abs. 2 UrhG in Höhe von 500,00 € zu. Insoweit hat das Gericht den Schadensersatzanspruch gem. § 287 ZPO geschätzt.“

Dabei stellt das Amtsgericht auf die unbeschränkte und kostenlose Weiterverbreitung des geschätzten Werks im Rahmen einer Internet-Tauschbörse und angesichts der Erwerbskosten eines einzigen Vervielfältigungsstücks des Hörbuchs auf eine fiktive Lizenzgebühr ab. Diese Lizenzgebühr würde den eingeklagten Betrag von 500,00 € sogar um ein Vielfaches übersteigen, so das Gericht. Der hier gerichtlich geltend gemachte Betrag sei daher auf jeden Fall zu zahlen.

Uns liegen weitere Informationen über gerichtliche Verfahren vor, die Waldorf Rechtsanwälte unter anderem vor dem Münchener Amtsgericht für verschiedene Rechteinhaber angestrengt hat. Vielfach enden die Verfahren nach unserem Kenntnisstand durch ein Anerkenntnisurteil des Abgemahnten.

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Klagen Rechtsanwalt Haas & Partner

Montag, September 21st, 2009

In Foren wird darüber berichtet, dass zunehmend Klagen von Rechtsanwalt Haas & Partner auftreten, die nach einem gerichtlichen Mahnverfahren Kosten von Abmahnungen versuchen durchzusetzen.

Hier empfiehlt sich, gegen einen Mahnbescheid Widerspruch oder gegen einen Vollstreckungsbescheid Einspruch einzulegen. Die Richter urteilen zurzeit unterschiedlich, ob solche Ansprüche berechtigt sind. Hier ist eine Prüfung im Einzelfall notwendig.

Wichtig ist, dass die jeweiligen Fristen zur Einlegung eines Widerspruchs gegen den Mahnbescheid oder das Einlegen eines Einspruchs gegen den Vollstreckungsbescheid beachtet werden. Anderenfalls erlangt der Antragsteller einen vollstreckbaren Titel, so dass dann die Kosten im Wege der Zwangsvollstreckung beigetrieben werden können.

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bett1.de GmbH – Klage zurückgenommen

Freitag, August 7th, 2009

Die Firma bett1.de GmbH hat eine wettbewerbsrechtliche Unterlassungs- und Zahlungsklage, die vor dem Landgericht Berlin gegen einen Wettbewerber anhängig gemacht wurde und die angeblich rechtswidrige Werbung mit Testergebnissen zum Inhalt hatte, ohne weitere Begründung zurückgenommen.

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