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Posts Tagged ‘Vorratsdatenspeicherung’

Vorratsdatenspeicherung: DJV gegen Wiedereinführung

Montag, Dezember 19th, 2011

Der Deutsche Journalisten Verband () spricht sich entschieden gegen eine Wiedereinführung der in Deutschland aus.

Vor sechs Jahren hatte das EU-Parlament eine Richtlinie beschlossen, die alle Mitgliedsstaaten zur Umsetzung der verpflichtet. Der kritisiert diese Richtlinie, weil sie von Telekommunikations-Dienstleister verlange, “sensible Informationen aller ihrer Kunden über soziale und geschäftliche Standorte, Beziehungen und individuelle Lebenssituationen von über 80 Millionen Bürgern in Deutschland ohne jeden Verdacht einer Straftat jeweils über mehrere Monate zu dokumentieren, um strafrechtliche Ermittlungen zu erleichtern”. Der Journalisten-Verband befürchtet, dass die Berufsgeheimnisse von Anwälten, Ärzten, Seelsorgern, Journalisten und Beratungsberufen zerstöre. Sie begünstige Datenpannen und Datenmissbrauch. Für Journalisten untergrabe sie den Schutz von deren Quellen und beschädige damit im Kern die Pressefreiheit. “Die Wiedereinführung der würde den Informantenschutz aushebeln und die Basis einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Journalisten zerstören.”

Der Deutsche Journalisten Verband appelliert daher an das Parlament und die Bundesregierung, nicht erneut eine verdachtslose zu ermöglichen. Er fordert die Bundesregierung auf, sich für eine Aufhebung der EU-Richtlinie zur und für ein europaweites Verbot jeder verdachtslosen von Verbindungsdaten einzusetzen.

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Vorratsdatenspeicherung: Protestaktion in mehreren Städten

Freitag, Dezember 16th, 2011

Am 14.12.2011 fanden zahlreiche Protestaktionen in Deutschland, Luxemburg und Österreich statt. Anlass hierfür war der sechste Jahrestag des Beschlusses des EU-Parlaments. Inhalt des Beschlusses ist die Wiedereinführung der .

In Deutschland wurde u.a. vor dem Brandenburger Tor und den Büros mehrerer Abgeordneter gegen die anlasslose und flächendeckende Überwachung aller Kommunikationsdaten protestiert. Die Teilnehmer spannten Datennetze auf, in denen symbolträchtig beispielsweise die Begriffe Freiheit, Privatsphäre und Unschuldsvermutung eingefangen wurden. Am Ende der Aktion wurde das Datennetz dann durchtrennt. Gleichzeitig veröffentlichten der Arbeitskreis und weitere 34 Verbände eine gemeinsame Erklärung, damit sich die Bundesregierung auf EU-Ebene mit Hilfe rechtlicher Schritte für eine “Wahrung der Grundrechte” aller Bürgerinnen und Bürger stark macht.

Des Weiteren versuchte man in Wien mit der Übergabe von mehr als 4.000 Unterschriften an das Parlament das geplante Inkrafttreten der Umsetzung der EU-Richtlinie durch Österreich zu verhindern.

Es bleibt nun abzuwarten, ob die durchgeführten Proteste in mehr als 20 Städten etwas bewirkt haben.

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Vorratsdatenspeicherung: Planung eines deutschlandweiten Aktionstages

Donnerstag, Dezember 8th, 2011

Die Gegner der planen am 14. Dezember einen deutschlandweiten Aktionstag, um den Stopp der Vorrratsdatenspeicherung in Deutschland und Europa zu fordern.

Unter dem Motto “Lasst euch nicht einwickeln – Stoppt die  wollen Datenschützer vor Abgeordnetenbüros möglicher Befürworter der in ganz Deutschland große Spinnennetze aufstellen, um zu visualisieren, dass bei einer auch Daten wie Kontakte, Bewegungen, Vorlieben und Interessen wie in einem Netz hängen bleiben.

Die Aktivisten fordern auf nationaler Ebene, keinerlei verdachtslose Vorratsspeicherung von Informationen über jedes Telefonat, jede SMS, jede E-Mail oder jede Internetverbindung wieder anzuordnen. Die EU soll die Richtlinie zur aufheben und jede verdachtslose Vorratsspeicherung von Verbindungsdaten europaweit verbieten.

Bislang wollen sechs regionale Gruppen, darunter Gruppen aus Hamburg, Regensburg und Berlin, an der Aktion teilnehmen. Unterstützt werden sie vom Büro des grünen Abgeordneten und Netzpolitik-Experten Konstantin von Notz. Die Organisatoren hoffen auf weitere Teilnehmer.

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SPD: Mehrheit für Vorratsdatenspeicherung

Dienstag, Dezember 6th, 2011

Die hat sich auf ihrem Berliner Bundesparteitag für die ausgesprochen. Die Delegierten stimmten einem Kompromißvorschlag zu, der verkürzte Speicherfristen vorsieht, teilte die Partei auf ihrer Internetseite mit.

Etwa 60 Prozent der Delegierten stimmten demnach für die . Damit wurde ein Antrag der Jusos  abgelehnt, der ein Aus der   forderte. In dem Beschluss, dem eine einstündige Debatte vorausging, fordert der Parteitag die -Fraktion auf, einen Gesetzentwurf zur vorzulegen.

Allerdings soll dabei die in einer entsprechenden EU-Richtlinie vorgesehene Speicherdauer der Verbindungsdaten von Telefonanschlüssen deutlich unter sechs Monate liegen. In aller Regel sei eine Speicherdauer von drei Monaten ausreichend, heißt es in dem Beschluss. Die erhobenen Daten dürfen nicht zur Erstellung eines Bewegungsprofils abgefragt werden. Zudem sprachen sich die Sozialdemokraten dafür aus, dass ein Abruf für zivilrechtliche Zwecke z.B. bei Urheberrechtsverletzungen nicht erfolgen sollte.

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Vorratsdatenspeicherung: Innenminister Friedrich schlägt viermonatige Speicherfrist vor

Freitag, Dezember 2nd, 2011

Im Streit um die ist Bundesinnenminister Hans-Peter Fredrich (CSU) offenbar zu einem Kompromiss  mit der FDP bereit. „Derzeit müssen wir die EU-Richtlinie umsetzten. Sie sieht eine Speicherfrist von sechs Monaten vor. Ich schlage der FDP vor, dass wir in Brüssel gemeinsam für eine Verkürzung dieser Frist auf vier Monate kämpfen“, sagte er gegenüber dem Nachrichtenmagazin  FOCUS Online.

„Darüber hinaus sollen die Zugriffsmöglichkeiten der Behörden auf die Daten nur auf Fälle schwerer Kriminalität begrenzt werden“, betonte der Minister. Friedrich der die unter anderem vor dem Hintergrund der Neonazi-Mordserie für notwendig hält, erklärte in dem Bericht er wolle mit dem Vorschlag “der FDP eine Brücke bauen, ihre Vorbehalte überwinden zu können.“ Er nehme die Einwände und Vorbehalte des Koalitonspartner ernst, betonte er. 

Datenschützer sind allerdings der Ansicht, dass eine Verkürzung der Speicherfristen nicht die grundsätzlichen Probleme mit der löse.

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Vorratsdatenspeicherung: Politiker der CDU/CSU fordern eine Wiedereinführung

Dienstag, November 22nd, 2011

Nach der Aufdeckung der Neonazi-Mordserie fordern CDU/CSU-Politiker wie Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU), CSU-Bundestagsabgeordneter und innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion Hans-Peter Uhl und der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses Wolfgang Bosbach (CDU) die Wiedereinführung der . Nach ihrer Ansicht seien die Verbindungsdaten im Kampf gegen den (Rechts-) Extremismus notwendig. Mit Hilfe von Telefon- und Internetverbindungsdaten könnten Täter ermittelt und der Strafverfolgung zugeführt werden. Auch sei eine spätere Rückverfolgung der Kommunikation der Täter möglich. Darüber hinaus fordere man eine zentrale “Neonazi-Datei”. Analog zur Anti-Terror-Datei soll in dieser Datei, die gewaltbereiten Extremisten zusammengefasst werden.    

Für die Wiedereinführung der spricht sich indes auch die EU-Kommission aus. Die EU ist der Auffassung, dass die ein wertvolles Instrument für die Strafjustizsysteme und die Strafverfolgung sei. Die EU-Richtlinie 2006/24/EG sieht vor, dass in allen Mitgliedstaaten Telefon- und Internetdaten für sechs Monate gespeichert werden müssen. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) will Vorratsdaten hingegen nur im Falle eines konkreten Verdachts speichern. Die von der EU gesetzte, letzte Frist zur Umsetzung der Richtlinie läuft Ende Dezember aus. Danach könnte Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) verklagt und zu Strafzahlungen verurteilt werden.

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Verfassungsgericht kippt Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung

Dienstag, März 2nd, 2010

Die Wünsche der Film- und Musikindustrie werden wohl nicht Wirklichkeit werden.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,681122,00.html

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