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	<title>Abmahnung-Blog.de &#187; Widerrufsrecht</title>
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	<description>Feil Rechtsanwälte - www.abmahnung-blog.de</description>
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		<title>AG Dortmund: Widerruf bei Kauf eines subventionierten Handys möglich</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 12:46:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Amtsgericht Dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[Widerruf]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Amtsgericht Dortmund hat in einem Urteil vom 13.10.2010 (Az.: 417 C 3787/10) entschieden, das beim Kauf eines subventionierten Handys zusammen mit dem Abschluss eines Mobilfunkvertrages dem Kunden ein Widerrufsrecht zusteht. Die Kopplung des Vertrages und dem subventionierten Handy stellt Finanzierungshilfe dar. Eine Kundin hatte mit einem Netzbetreiber einen Handyvertrag abgeschlossen und ein Mobiltelefon zu einem symbolischen Preis von einem Euro erworben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Das <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/amtsgericht-dortmund" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Amtsgericht Dortmund">Amtsgericht Dortmund</a></strong> hat in einem Urteil vom 13.10.2010 (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=417 C 3787/10" target="_blank" title="AG Dortmund, 13.10.2010 - 417 C 3787/10">417 C 3787/10</a>) entschieden, das beim Kauf eines subventionierten Handys zusammen mit dem Abschluss eines Mobilfunkvertrages dem Kunden ein <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a></strong> zusteht. Die Kopplung des Vertrages und dem subventionierten Handy stellt Finanzierungshilfe dar.</p>
<p>Eine Kundin hatte mit einem Netzbetreiber einen Handyvertrag abgeschlossen und ein Mobiltelefon zu einem symbolischen Preis von einem Euro erworben. Nachdem sie das Telefon zurückgesendet hatte, ließ sie darüber hinaus durch ihren Anwalt den <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerruf" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerruf">Widerruf</a></strong> des Vertrages erklären. Das Unternehmen erklärte, der <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerruf" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerruf">Widerruf</a> sei nicht möglich. </p>
<p>Die Dortmunder Richter gaben der Frau recht. Ihr stehe ein <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a></strong> des Vertrages zu. Denn entgegen der Ansicht des Unternehmens stelle die Bindung des Vertrages an das günstigere Handy eine entgeltliche Finanzierung über Zahlungsaufschub und sonstige Finanzierungshilfe dar. Diese seien definiert als zeitweilige Überlassung von Kaufkraft an den Verbraucher in einer nicht als Darlehen oder Zahlungsaufschub zu qualifizierenden Form.</p>
<p>Zudem habe die Kundin das Handy nicht zu dem regulären Preis gekauft. Auch berücksichtige der Provider die Kosten der vorzeitigen Finanzierung des Restkaufpreises regelmäßig in seinen Gebühren.</p>

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		</item>
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		<title>BGH: Widerrufsbelehrung mit Postfachadresse zulässig</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/bgh-widerrufsbelehrung-mit-postfachadresse-zulaessig</link>
		<comments>http://abmahnung-blog.de/urteile/bgh-widerrufsbelehrung-mit-postfachadresse-zulaessig#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 12:22:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesgerichtshof]]></category>
		<category><![CDATA[Energieversorger]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsbelehrung]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsbelehrung Widerruf]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Widerspruchsrechts]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem Urteil vom 25.01.2012 (VIII ZR 95/11) entschieden, dass die Angabe eines Postfachs bei einer Widerrufsbelehrung ausreicht. Der Verbraucher werde durch die Angabe einer Postfach-Anschrift in gleicher Weise wie durch die Angabe einer Hausanschrift in die Lage versetzt, seine Widerrufserklärung auf den Postweg zu bringen, urteilte das Gericht.  Postfachadresse angegeben Im vorliegenden Fall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Der <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/bundesgerichtshof" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bundesgerichtshof">Bundesgerichtshof</a></strong> (BGH) hat in einem Urteil vom 25.01.2012 (<a title="BGH, anhängiges Verfahren - VIII ZR 95/11" href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VIII%20ZR%2095/11">VIII ZR 95/11</a>) entschieden, dass die Angabe eines Postfachs bei einer <strong><a title="Posts tagged with Widerrufsbelehrung" href="http://www.recht-freundlich.de/tag/widerrufsbelehrung" rel="tag">Widerrufsbelehrung</a></strong> ausreicht. Der Verbraucher werde durch die Angabe einer Postfach-Anschrift in gleicher Weise wie durch die Angabe einer Hausanschrift in die Lage versetzt, seine Widerrufserklärung auf den Postweg zu bringen, urteilte das Gericht. </p>
<p><strong>Postfachadresse angegeben</strong></p>
<div>
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<p>Im vorliegenden Fall hatte der Kläger mit einem<strong> <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/energieversorger" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Energieversorger">Energieversorger</a> </strong>einen Sondervertrag über den Bezug von Erdgas geschlossen. Der Vertrag sah bis Ende August 2008 einen festvereinbarten Preis vor und räumte dem Verbraucher ein <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a> ein. Die <a title="Posts tagged with Widerrufsbelehrung" href="http://www.recht-freundlich.de/tag/widerrufsbelehrung" rel="tag">Widerrufsbelehrung</a> enthielt die Postfachadresse der Rechtsvorgängerin des Unternehmens.</p>
<p><strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerruf" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerruf">Widerruf</a> nicht akzeptiert</strong></p>
<p>Ein Jahr später widerrief den Mann den Vertrag. Das Unternehmen akzeptierte den <a title="Posts tagged with Widerruf" href="http://www.recht-freundlich.de/tag/widerruf" rel="tag">Widerruf</a> nicht. Daraufhin klagte der Mann vor dem Amtsgericht Dorsten (Az. 21 C596/09) und dem Landgericht Essen (Az.: 10 S 313/10) ohne Erfolg.</p>
<p><strong>Zwei-Wochenfrist nicht eingehalten</strong></p>
<p>Das Berufungsgericht urteilte, der W<strong>iderspruch</strong> sei nicht in der Zwei-Wochenfrist des § <a title="§ 355 BGB a.F." href="http://dejure.org/gesetze/0BGB010102/355.html" target="_blank">355 Abs. 2 BGB</a> (a.F.) erfolgt. Die <strong><a title="Posts tagged with Widerrufsbelehrung" href="http://www.recht-freundlich.de/tag/widerrufsbelehrung" rel="tag">Widerrufsbelehrung</a></strong> habe mit der Angabe eines Postfachs als Anschrift, den Anforderungen des § <a title="§ 355 BGB a.F." href="http://dejure.org/gesetze/0BGB010102/355.html" target="_blank">355 BGB</a> (a.F.) entsprochen. Zwar verlange <a title="§ 14 BGB-InfoV: (weggefallen)" href="http://dejure.org/gesetze/BGB-InfoV/14.html" target="_blank">§ 14 Abs. 4 BGB-InfoV</a> (a.F.) die Angabe einer “ladungsfähigen Anschrift”. Auch dürfe der Verbraucher beim <strong><a title="Posts tagged with Widerspruchsrechts" href="http://www.recht-freundlich.de/tag/widerspruchsrechts" rel="tag">Widerspruchsrechts</a></strong> nicht unangemessen benachteiligt werden. Dies sei bei der Angabe eines Postfachs nicht der Fall, entschieden die Richter. Zudem würde  kein <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a> </strong>bestehen, da das gelieferte Erdgas für eine <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/rucksendung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rücksendung">Rücksendung</a> nicht geeignet sei. </p>
<p><strong>BGH: Einzelheiten mitteilen</strong></p>
<p>Der BGH entschied, dass der Unternehmer verpflichtet sei, dem Verbraucher das Bestehen oder Nichtbestehen eines Widerrufs- oder Rückgaberechts mitzuteilen. Dazu zählten nach Ansicht des Gerichts auch die Bedingungen und die Einzelheiten der Ausübung, insbesondere Namen und Anschrift desjenigen, gegenüber dem der <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerruf" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerruf">Widerruf</a> zu erklären sei. </p>
<p><strong>Postfachadresse genügt</strong></p>
<p>Die Angabe einer Postfachadresse als Widerrufsadresse genügt, wie der <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/bundesgerichtshof" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bundesgerichtshof">Bundesgerichtshof</a> vor Inkrafttreten der BGB-InfoV (BGH, Urteil vom 11. April 2002 – <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=I ZR 306/99" target="_blank" title="BGH, 11.04.2002 - I ZR 306/99: Verbraucherrecht - Begriff &quot;Anschrift&quot; i.S. des &sect; 355 Abs. 2 Sat...">I ZR 306/99</a>, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW 2002, 2391" target="_blank" title="BGH, 11.04.2002 - I ZR 306/99: Verbraucherrecht - Begriff &quot;Anschrift&quot; i.S. des &sect; 355 Abs. 2 Sat...">NJW 2002, 2391</a> unter II – Postfachanschrift) bereits entschieden hat, den gesetzlichen Anforderungen. Daran ist auch nach dem Inkrafttreten der BGB-InfoV festzuhalten.</p>
<p><strong>Ladungsfähige Anschrift</strong> </p>
<p>Die Obliegenheiten innerhalb der <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsbelehrung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsbelehrung">Widerrufsbelehrung</a></strong> sei nicht deckungsgleich mit einer ladungsfähigen Anschrift. Eine solche müsse im Fernabsatzhandel ohnehin gesondert angegeben werden.</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH: Verlag muss auf fehlendes Widerrufsrecht hinweisen</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/bgh-verlag-muss-auf-fehlendes-widerrufsrecht-hinweisen</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 16:28:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Abo]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesgerichtshof]]></category>
		<category><![CDATA[Landgericht und Oberlandesgericht Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://abmahnung-blog.de/?p=23486</guid>
		<description><![CDATA[Der Bundesgerichtshof hat in einem Urteil vom 09.06.2011 (Az.: I ZR 17/10) entschieden, dass in einer Werbeanzeige für ein Zeitschriften-Abo mit Bestellformular darauf hingewiesen werden muss, dass kein Widerrufsrecht besteht.  Geklagt hatte ein Verbraucherverband gegen den Springer Verlag. Dieser warb 2008 für ein Jahresabonnement für die 14-tätig erscheinende Zeitschrift Computer Bild. Bestellt werden konnte das Abo mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Der <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/bundesgerichtshof" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bundesgerichtshof">Bundesgerichtshof</a></strong> hat in einem Urteil vom 09.06.2011 (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=I ZR 17/10" target="_blank" title="BGH, 09.06.2011 - I ZR 17/10: Computer-Bild">I ZR 17/10</a>) entschieden, dass in einer Werbeanzeige für ein Zeitschriften-<a href="http://abmahnung-blog.de/tag/abo" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abo">Abo</a> mit Bestellformular darauf hingewiesen werden muss, dass kein <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a> besteht. </p>
<p>Geklagt hatte ein Verbraucherverband gegen den Springer Verlag. Dieser warb 2008 für ein Jahresabonnement für die 14-tätig erscheinende Zeitschrift Computer Bild. Bestellt werden konnte das <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/abo" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abo">Abo</a></strong> mit einer Postkarte. Hinweise zu einem <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a> fanden sich weder in der Anzeige noch auf der Postkarte. Der Verband sah hierin einen Verstoß, da der Verkäufer bei Fernabsatzverträgen auch darauf hinweisen müsse, wenn für sein Angebot ausnahmsweise kein <strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a></strong> gelte.</p>
<p>Nachdem die Klage bereits vor dem <strong>Landgericht  und Oberlandesgericht Hamburg </strong>erfolgreich war, blieb auch die von dem Berufungsgericht zugelassene Revision des Springer-Verlags ohne Erfolg. Die Richter gaben dem Verband recht und sahen in dem unterbliebenen Hinweis auf das <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a> einen Wettbewerbsverstoß.</p>
<p>Demnach ist das Unternehmer  gegenüber dem Verbraucher bei Fernabsatzverträgen verpflichtet, diesen über das Bestehen oder Nichtbestehen eines Widerrufsrechts zu informieren. Bei dem beworbenen Abonnement handele es sich um einen Fernabsatzvertrag, so dass diese Vorschriften anzuwenden seien. Da bei der Lieferung von Zeitungen und Zeitschriften kein <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a> besteht, ist der Kunde hierüber entsprechend zu informieren, urteilten die Richter.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>LG Hamburg: AGB-Klausel &#8220;Bitte um Rücksendung in Originalverpackung&#8221; ist zulässig</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/lg-hamburg-agb-klausel-bitte-um-ruecksendung-in-originalverpackung-ist-zulaessig</link>
		<comments>http://abmahnung-blog.de/urteile/lg-hamburg-agb-klausel-bitte-um-ruecksendung-in-originalverpackung-ist-zulaessig#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 13:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[AGB]]></category>
		<category><![CDATA[LG Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerbsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Im vorliegenden Fall stritten sich zwei Händler über die Zulässigkeit der Klausel: &#8220;Wir bitten Sie, die Ware in ihrer Originalverpackung an uns zurückzusenden&#8221;. Diese AGB-Klausel beanstandete nun der Konkurrent des Verwenders, weil er darin eine Wettbewerbswidrigkeit sah. Als Begründung führte er an, dass viele Kunden bei dieser Formulierung davon ausgehen würden, dass das Widerrufsrecht ausgeschlossen sei, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Im vorliegenden <strong>Fall </strong>stritten sich zwei Händler über die Zulässigkeit der Klausel:<em> &#8220;Wir bitten Sie, die Ware in ihrer Originalverpackung an uns zurückzusenden&#8221;</em>. Diese <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/agb" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with AGB">AGB</a>-Klausel beanstandete nun der Konkurrent des Verwenders, weil er darin eine Wettbewerbswidrigkeit sah. Als Begründung führte er an, dass viele Kunden bei dieser Formulierung davon ausgehen würden, dass das <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a> ausgeschlossen sei, wenn sie die Originalverpackung nicht zurückschicken würden. Zumindest würde durch die Klausel die Hemmschwelle zur Ausübung des Widerrufsrechts erhöht. Der Mitbewerber des Verwenders wollte daher klageweise durchsetzen, dass die Klausel nicht mehr verwendet wird.</p>
<div id="attachment_21569" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://abmahnung-blog.de/wp-admin/Abmahnsicher%20durch%20unsere%20Shopprüfung!"><img class="size-thumbnail wp-image-21569" title="Abmahnsicher durch unsere Shopprüfung!" src="http://abmahnung-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_21229092_XS2-150x150.jpg" alt="Abmahnsicher durch unsere Shopprüfung!" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Abmahnsicher durch unsere Shopprüfung!</p></div>
<p>Das <strong>Landgericht Hamburg </strong>wies jedoch die Klage mit Urteil vom 06.01.2011 (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=327 O 779/10" target="_blank" title="LG Hamburg, 06.01.2011 - 327 O 779/10">327 O 779/10</a>) ab. Die Richter stützten ihr Urteil darauf, dass die Klausel als Bitte formuliert war. Der dafür notwendige unverbindliche Charakter komme hinreichend zum Ausdruck.</p>
<p>Als Händler sollten Sie bei der Verwendung einer solchen Klausel unbedingt darauf achten, dass der unverbindliche Charakter in der Formulierung zum Ausdruck kommt. Sie müssen klarstellen, dass die <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/rucksendung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rücksendung">Rücksendung</a> auch ohne Originalverpackung möglich ist. Eine Nichtbeachtung kann zu teuren Abmahnungen und evtl. Gerichtsverhandlungen führen.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>OLG Brandenburg: Aktuelle Falle im Zusammenhang mit Widerrufsrecht</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/olg-brandenburg-aktuelle-falle-im-zusammenhang-mit-widerrufsrecht</link>
		<comments>http://abmahnung-blog.de/urteile/olg-brandenburg-aktuelle-falle-im-zusammenhang-mit-widerrufsrecht#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 May 2011 05:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[40-Euro-Klausel]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Oberlandesgericht Brandenburg hat in einer Entscheidung vom 22.02.2011 (Az.: 6 U 80/10) das Thema „40-Euro-Klausel“ um eine weitere Variante bereichert. Zwei Mitbewerber im Handel mit Kfz-Zubehör stritten um folgende Regelung in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen: „Der Käufer hat nach einem Widerruf die Kosten der Rücksendung zu tragen, wenn die gelieferte Ware der bestellten Ware entspricht und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Das <strong>Oberlandesgericht Brandenburg </strong>hat in einer Entscheidung vom <strong>22.02.2011 </strong>(Az.: <strong>6 U 80/10</strong>) das Thema „<strong><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/40-euro-klausel" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with 40-Euro-Klausel">40-Euro-Klausel</a></strong>“ um eine weitere Variante bereichert. Zwei Mitbewerber im Handel mit Kfz-Zubehör stritten um folgende Regelung in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„Der Käufer hat nach einem <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerruf" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerruf">Widerruf</a> die Kosten der <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/rucksendung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rücksendung">Rücksendung</a> zu tragen, wenn die gelieferte Ware der bestellten Ware entspricht und wenn der Preis der zurückzusenden Sache einen Betrag von 40 Euro nicht übersteigt oder wenn der Käufer bei einem höheren Preis der Sache zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht die Gegenleistung oder eine vertraglich vereinbarte Teilzahlung erbracht hat.“</em></p>
<p>Das Oberlandesgericht Brandenburg untersagte die Verwendung einer solchen Klausel wörtlich oder sinngemäß in Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Spannend ist dabei die Begründung des OLG Brandenburg. Wörtlich heißt es dort:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„…</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Die Vorschrift des § 357 Abs. 2 Satz 3 BGB bestimmt, dass dem Verbraucher im Falle des Widerrufsrechts gemäß § 312 d Abs. 1 Satz 1 BGB (Fernabsatzvertrag) unter bestimmten weiteren Voraussetzungen die regelmäßigen Kosten der <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/rucksendung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rücksendung">Rücksendung</a> vertraglich auferlegt werden dürfen. Nach dem klaren Gesetzeswortlaut dürfen folglich nicht beliebige Rücksendekosten auf den Verbraucher abgewälzt werden, sondern ausschließlich die regelmäßigen Kosten. Mit außergewöhnlichen oder sonst besonderen Kosten, wie sie etwa durch Einschaltung aufwendiger Abholdienste anfallen können, darf der Verbraucher nicht belastet werden. Die zur Abwälzung der Rücksendekosten erforderliche vertragliche Vereinbarung muss sich deshalb auf die regelmäßigen Kosten der <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/rucksendung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rücksendung">Rücksendung</a> beschränken, anderenfalls die Vereinbarung gegen das Gesetz verstößt.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>…“</em></p>
<p>Die Beschränkung auf die regelmäßigen Kosten der <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/rucksendung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rücksendung">Rücksendung</a> fehlt dem Gericht in der beanstandeten <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/agb" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with AGB">AGB</a>-Formulierung. Mit den Worten „Kosten der <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/rucksendung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rücksendung">Rücksendung</a>“ komme nicht zum Ausdruck, dass es sich nur um die regelmäßigen Kosten handelt.</p>
<p>Deutlich verweist das Gericht noch einmal darauf, dass der Unternehmer den Verbraucher über das <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a> und die Folgen des Widerrufs zu belehren hat. Er darf dabei das Muster gem. Art. 246 § 2 Abs. 3 Satz 1 EGBGB nutzen. Allerdings gibt es hier die Besonderheit, dass die Belehrung zum <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a> nach dem gesetzlichen Muster nicht die Formulierung „regelmäßige Kosten der <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/rucksendung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rücksendung">Rücksendung</a>“ enthält. In der Muster-<a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsbelehrung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsbelehrung">Widerrufsbelehrung</a> des Gesetzgebers wird nur auf die „Kosten der Rücksendung“ verwiesen.</p>
<p><strong>Folgen für die Praxis</strong></p>
<p>Die Rechtsprechung des Oberlandesgerichts Brandenburg führt dazu, dass zwar in der <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsbelehrung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsbelehrung">Widerrufsbelehrung</a> in Bezug auf die <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/40-euro-klausel" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with 40-Euro-Klausel">40-Euro-Klausel</a> nicht auf die „regelmäßigen Kosten der Rücksendung“ verwiesen werden muss. Dagegen muss aber in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen ein entsprechender Hinweis enthalten sein, sonst liegt nach der Auffassung des <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/olg-brandenburg" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with OLG Brandenburg">OLG Brandenburg</a> ein Wettbewerbsverstoß vor. Dies ist schon eine kuriose Situation, dass auf der einen Seite im Zusammenhang mit der Belehrung über das <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a> die Übernahme des gesetzlichen Musters ausreicht, im Zusammenhang mit Allgemeinen Geschäftsbedingungen aber neue und erweiterte Anforderungen von Gerichten gestellt werden. Es ist zu erwarten, dass hier in der Zukunft noch viele Anbieter von Online-Shops Fehler begehen werden.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Nebeneinander von Widerrufs- und Rückgaberecht</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/nebeneinander-von-widerrufs-und-rueckgaberecht</link>
		<comments>http://abmahnung-blog.de/urteile/nebeneinander-von-widerrufs-und-rueckgaberecht#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 22:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Hamm]]></category>
		<category><![CDATA[Rückgaberecht]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://abmahnung-blog.de/?p=7926</guid>
		<description><![CDATA[OLG Hamm, Urteil vom 05.01.2010 &#8211; Az. 4 U 197/09 Das OLG Hamm ist der Auffassung, dass es ein Nebeneinander von Widerrufs- und ein Rückgaberecht durch entsprechende Belehrungen geben kann. http://medien-internet-und-recht.de/volltext.php?mir_dok_id=2198]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://abmahnung-blog.de/tag/olg-hamm" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with OLG Hamm">OLG Hamm</a>, Urteil vom 05.01.2010 &#8211; Az. <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=4 U 197/09" title="OLG Hamm, 05.01.2010 - 4 U 197/09">4 U 197/09</a></p>
<p id="titel">Das <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/olg-hamm" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with OLG Hamm">OLG Hamm</a> ist der Auffassung, dass es ein Nebeneinander von Widerrufs- und ein <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/ruckgaberecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rückgaberecht">Rückgaberecht</a> durch entsprechende Belehrungen geben kann.</p>
<p><a href="http://medien-internet-und-recht.de/volltext.php?mir_dok_id=2198" target="_blank">http://medien-internet-und-recht.de/volltext.php?mir_dok_id=2198</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Ausschluss Widerrufsrecht Spezialanfertigung PC zulässig?</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/ausschluss-widerrufsrecht-spezialanfertigung-pc-zulassig</link>
		<comments>http://abmahnung-blog.de/urteile/ausschluss-widerrufsrecht-spezialanfertigung-pc-zulassig#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 23:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Spezialanfertigung]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[„Auch bei Waren, die nach Kundenspezifikation gefertigt wurden, z.B. Komplett-Systeme, Spezialanfertigungen, etc. ist ein Widerrufsrecht ausgeschlossen.“  Mit einer solchen Formulierung verstößt man gegen § 312d Abs. 4 Nr. 1 BGB, wonach das Widerrufsrecht zwar bei kundenspezifisch angefertigten Waren ausgeschlossen werden kann. Dies findet nach der Rechtsprechung des BGH (Urt. v. 19.03.2003, NJW 2003, 1665) allerdings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p style="padding-left: 30px;">„<em>Auch bei Waren, die nach Kundenspezifikation gefertigt wurden, z.B. Komplett-Systeme, Spezialanfertigungen, etc. ist ein <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a> ausgeschlossen.“</em></p>
<p><em> </em>Mit einer solchen Formulierung verstößt man gegen § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/312d.html" title="&sect; 312d BGB: Widerrufs- und R&uuml;ckgaberecht bei Fernabsatzvertr&auml;gen">312d</a> Abs. 4 Nr. 1 BGB, wonach das <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a> zwar bei kundenspezifisch angefertigten Waren ausgeschlossen werden kann. Dies findet nach der Rechtsprechung des BGH (Urt. v. 19.03.2003, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW 2003, 1665" title="BGH, 19.03.2003 - VIII ZR 295/01: Verbraucherrecht - Widerruf eines Fernabsatzvertrages">NJW 2003, 1665</a>) allerdings keine Anwendung, wenn die zu liefernde Ware auf Bestellung des Verbrauchers aus vorgefertigten Standardbauteilen zusammengefügt wird, die mit unverhältnismäßig geringem Aufwand ohne Beeinträchtigung ihrer Substanz oder Funktionsfähigkeit wieder getrennt werden können. Der <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/ausschluss" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ausschluss">Ausschluss</a> des Widerrufsrechts wurde in dem dortigen Fall ausdrücklich verneint für Computersysteme, die nach Kundenwünschen gebaut worden waren. Gleiches trifft daher auch auf Ihre o.g. Formulierung bzgl. der „Komplettsysteme“ zu. Daher ist zumindest diese Formulierung wettbewerbsrechtlich zu beanstanden.</p>
<p>Die folgende <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/einschrankung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Einschränkung">Einschränkung</a> des Widerrufsrechts wurde durch das Landgericht Dortmund (Beschl. v. 18.09.2007, Az: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=16 O 137/07" title="LG Dortmund, 18.09.2007 - 16 O 137/07">16 O 137/07</a>) für unzulässig angesehen:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„Davon ausgeschlossen sind Komplettsysteme, die für den Käufer erstellt wurden (BTO und Angebote) …“</em></p>

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<p><!--[if IE]><iframe frameborder="0" allowTransparency="true" class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Fausschluss-widerrufsrecht-spezialanfertigung-pc-zulassig&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><![endif]--><!--[if !IE]><!--><iframe class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Fausschluss-widerrufsrecht-spezialanfertigung-pc-zulassig&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><!--<![endif]--><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Fausschluss-widerrufsrecht-spezialanfertigung-pc-zulassig&amp;title=Ausschluss%20Widerrufsrecht%20Spezialanfertigung%20PC%20zul%C3%A4ssig%3F" id="wpa2a_14"><img src="http://abmahnung-blog.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Einschränkung des Widerrufsrechts unzulässig: Vorherige telefonische oder schriftliche Kontaktaufnahme</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/einschrankung-des-widerrufsrechts-unzulassig-vorherige-telefonische-oder-schriftliche-kontaktaufnahme</link>
		<comments>http://abmahnung-blog.de/urteile/einschrankung-des-widerrufsrechts-unzulassig-vorherige-telefonische-oder-schriftliche-kontaktaufnahme#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 23:47:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnwarner]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[15 O 248/07]]></category>
		<category><![CDATA[17.04.2007]]></category>
		<category><![CDATA[Einschränkung]]></category>
		<category><![CDATA[Kontaktaufnahme]]></category>
		<category><![CDATA[LG Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[telefonische Kontaktaufnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://abmahnung-blog.de/?p=4937</guid>
		<description><![CDATA[Nach einem Beschluss des Landgerichts Berlin vom 17.04.2007 (Az: 15 O 248/07) ist es unzulässig, das Widerrufsrecht mit der Maßgabe einzuschränken, dass der Verbraucher den Unternehmer vor Ausübung schriftlich oder telefonisch kontaktieren muss. Diese Einschränkung verstößt gegen §§ 8 Abs. 1 und 3 Nr. 1, 3, 4 Nr. 11 UWG i.V.m. § 355 BGB; so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Nach einem Beschluss des Landgerichts Berlin vom <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/17-04-2007" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with 17.04.2007">17.04.2007</a> (Az: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=15 O 248/07" title="LG Berlin, 17.04.2007 - 15 O 248/07">15 O 248/07</a>) ist es unzulässig, das <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a> mit der Maßgabe einzuschränken, dass der Verbraucher den Unternehmer vor Ausübung schriftlich oder telefonisch kontaktieren muss. Diese <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/einschrankung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Einschränkung">Einschränkung</a> verstößt gegen §§ <a href="http://dejure.org/gesetze/UWG/8.html" title="&sect; 8 UWG: Beseitigung und Unterlassung">8</a> Abs. 1 und 3 Nr. 1, 3, 4 Nr. 11 UWG i.V.m. § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/355.html" title="&sect; 355 BGB: Widerrufsrecht bei Verbrauchervertr&auml;gen">355</a> BGB; so auch LG mit Beschluss vom 14.06.2007 (Az: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=16 O 404/07" title="LG Berlin, 14.06.2007 - 16 O 404/07">16 O 404/07</a>).</p>
<p>Die Verknüpfung des Widerrufs mit einer vorherigen <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/kontaktaufnahme" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kontaktaufnahme">Kontaktaufnahme</a> wurde durch das Landgericht Braunschweig  (Beschl. v. 20.07.2007, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=9 O 1852/07" title="LG Braunschweig, 20.07.2007 - 9 O 1852/07">9 O 1852/07</a> (280), n.v.) für unzulässig angesehen.</p>
<p>Das das <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/lg-dortmund" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LG Dortmund">LG Dortmund</a> (Beschl. v. 24.09.2007, Az: 3 O 409/07, n.v.) hat folgende Formulierung für unzulässig angesehen: „<a href="http://abmahnung-blog.de/tag/rucksendung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rücksendung">Rücksendung</a> von Waren können nur nach schriftlicher Benachrichtigung des Käufers und Rücksendeschein des Verkäufers erfolgen“.</p>

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		<item>
		<title>Wettbewerbswidrige Belehrung:  „Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung.&#8221;</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/wettbewerbswidrige-belehrung-%e2%80%9edie-frist-beginnt-fruhestens-mit-erhalt-dieser-belehrung</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 23:01:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsbelehrung]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://abmahnung-blog.de/?p=4653</guid>
		<description><![CDATA[Das Oberlandesgericht Hamm (Beschl. v. 15.03.2007, Az: 4 W 1/07) hat  ausgeführt, dass ein Anknüpfungspunkt für den Fristbeginn zunächst der Erhalt der Ware ist § 312d Abs. 2 BGB). Weiter führt das OLG Hamm aus, dass jeder Eindruck vermieden werden muss, bereits die vorvertragliche Belehrung löse den Fristbeginn aus. Dies ist gerade nicht der Fall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Das Oberlandesgericht Hamm (Beschl. v. 15.03.2007, Az: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=4 W 1/07" title="OLG Hamm, 15.03.2007 - 4 W 1/07">4 W 1/07</a>) hat  ausgeführt, dass ein Anknüpfungspunkt für den Fristbeginn zunächst der Erhalt der Ware ist § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/312d.html" title="&sect; 312d BGB: Widerrufs- und R&uuml;ckgaberecht bei Fernabsatzvertr&auml;gen">312d</a> Abs. 2 BGB). Weiter führt das <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/olg-hamm" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with OLG Hamm">OLG Hamm</a> aus, dass jeder Eindruck vermieden werden muss, bereits die vorvertragliche Belehrung löse den Fristbeginn aus. Dies ist gerade nicht der Fall („Gerade dies tut die beanstandete Fristenklausel in ihrer lapidaren Ausgestaltung“). Es fehlt jeder Hinweis darauf, dass die eigentliche Belehrung des Käufers über sein <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a> erst später mit der eigentlichen Belehrung erfolgt – und dies in besonderer Textform – und dass erst diese Belehrung den Lauf von Fristen auslöst.</p>
<p>Weiter urteilte das <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/olg-hamm" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with OLG Hamm">OLG Hamm</a>, dass gerade dieser Verstoß auch wettbewerbswidrig und nicht unerheblich im Sinne von § <a href="http://dejure.org/gesetze/UWG/3.html" title="&sect; 3 UWG: Verbot unlauterer gesch&auml;ftlicher Handlungen">3</a> UWG ist: „Die hier beanstandete Belehrungsklausel ist aber in ihrer plakativen Form so ungenügend, dass hier jedenfalls nicht von einem Bagatellverstoß i.S.d. § <a href="http://dejure.org/gesetze/UWG/3.html" title="&sect; 3 UWG: Verbot unlauterer gesch&auml;ftlicher Handlungen">3</a> UWG ausgegangen werden kann“.</p>
<p>Auch das OLG Hamburg hatte sich mit der Belehrung über den Beginn der Widerrufsfrist zu beschäftigen. Mit Beschluss vom 05.04.2007 (Az: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=5 W 44/07" title="OLG Hamburg, 04.04.2007 - 5 W 44/07">5 W 44/07</a>) verbot das Gericht die Formel, „ohne zugleich klar und verständlich darauf hinzuweisen, dass insoweit für den Fristbeginn nicht die optische Wahrnehmung der Belehrung, sondern der Erhalt der Belehrung in Textform maßgeblich ist“. Die aus dem amtlichen Muster stammende Belehrung ist „offensichtlich unrichtig“. Denn der Verbraucher kann diese bei unbefangener Betrachtung nur auf die optische Wahrnehmung am Bildschirm beziehen, wenn in dem übrigen Äußerungszusammenhang nicht au die noch zu erfolgende Übersendung in Textform hingewiesen wird. Auch die Tatsache, dass die Belehrung aus dem amtlichen Muster stammt, kann an dieser Ansicht nichts ändern („ &#8230;und missverständliche gewordene Mustertexte keine Rechtfertigung für eine irreführende Darstellung abgeben können“).</p>
<p>Ein derartiger Verstoß wurde durch das OLG Hamburg auch nicht als unerheblich angesehen. Die Frage, ab welchem Zeitpunkt ein zeitlich befristetes <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a> ausgeübt werden kann oder muss, ist für die Wahrnehmung dieses Rechts, das einen Kernbestandteil der Verbraucherschutzrechte der §§ <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/312.html" title="&sect; 312 BGB: Widerrufsrecht bei Haust&uuml;rgesch&auml;ften">312</a> ff. BGB darstelle, von ausschlaggebender Bedeutung.</p>
<p>Auch das Kammergericht Berlin hat mit Beschluss vom 05.12.2006 (Az: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=5 W 283/06" title="KG, 05.12.2006 - 5 W 283/06">5 W 283/06</a>) entschieden, dass diese Belehrung über den Fristbeginn unzutreffend ist. Die Frist beginnt erst mit Erhalt einer noch gesondert mitzuteilenden <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsbelehrung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsbelehrung">Widerrufsbelehrung</a>; so auch <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/lg-berlin" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LG Berlin">LG Berlin</a> (Beschl. v. 09.05.2007, Az: 10 O 364/07, n.v.; <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/lg-berlin" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LG Berlin">LG Berlin</a>, Beschl. v. 02.08.2007, Az: 52 O 375/07, n.v.), Beschl. v. 02.08.2007 (Az: 52 O 375/07, n.v.) und <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/lg-hamburg" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LG Hamburg">LG Hamburg</a> (Beschl. v. 22.05.2007, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=315 O 467/07" title="LG Hamburg, 22.05.2007 - 315 O 467/07">315 O 467/07</a>) sowie LG Braunschweig (Beschl. v. 20.07.2007, 9 O 1853/07 (281) n.v.) und 23.07.2007 (Az: 9 O 1851/07 (279), n.v.).</p>

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		</item>
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		<title>Widerrufsrecht &#8211; Landgericht Stuttgart 39 O 25/08</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/widerrufsrecht-landgericht-stuttgart</link>
		<comments>http://abmahnung-blog.de/urteile/widerrufsrecht-landgericht-stuttgart#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 00:18:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[39 O 25/08]]></category>
		<category><![CDATA[Landgericht Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein weiteres Urteil vom 09. Mai 2008 zu einer Formulierungsvariante beim Widerrufsrecht. Dies mal vom Landgericht Stuttgart. http://www.jurpc.de/rechtspr/20090231.pdf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Ein weiteres Urteil vom 09. Mai 2008 zu einer Formulierungsvariante beim <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a>. Dies mal vom <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/landgericht-stuttgart" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Landgericht Stuttgart">Landgericht Stuttgart</a>.</p>
<p><a href="http://www.jurpc.de/rechtspr/20090231.pdf">http://www.jurpc.de/rechtspr/20090231.pdf</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Abmahnung Braune und Partner</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/abmahnschutz/abmahnung-braune-und-partner</link>
		<comments>http://abmahnung-blog.de/abmahnschutz/abmahnung-braune-und-partner#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 08:36:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA_Boenig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Andere Rechtsgebiete]]></category>
		<category><![CDATA[Braune und Partner]]></category>
		<category><![CDATA[Ebay]]></category>
		<category><![CDATA[gewerblich]]></category>
		<category><![CDATA[Impressum]]></category>
		<category><![CDATA[privat]]></category>
		<category><![CDATA[Wettebwerbsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://abmahnung-blog.de/?p=3721</guid>
		<description><![CDATA[Im Rahmen einer ersten Beratung wird uns eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung der Kanzlei Braune und Partner vorgelegt. Abgemahnt werden angebliche Wettbewerbsverstöße, die in der Form vorgelegen haben sollen, dass der Abgemahnte zwar als privater Händler im Internet aufgetreten, tatsächlich aber als gewerblicher Händler anzusehen sei. Als Privater hatte der Betroffene angeblich unter anderem Impressumspflichten nicht erfüllt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Im Rahmen einer ersten Beratung wird uns eine wettbewerbsrechtliche <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/abmahnung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abmahnung">Abmahnung</a> der Kanzlei <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/braune-und-partner" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Braune und Partner">Braune und Partner</a> vorgelegt.</p>
<p>Abgemahnt werden angebliche Wettbewerbsverstöße, die in der Form vorgelegen haben sollen, dass der Abgemahnte zwar als privater Händler im Internet aufgetreten, tatsächlich aber als gewerblicher Händler anzusehen sei.</p>
<p>Als Privater hatte der Betroffene angeblich unter anderem Impressumspflichten nicht erfüllt.</p>
<p>Dies führt dazu, dass nun auch eine Vergütung an die abmahnenden Anwälte gefordert wird, die auf Basis eines Gegenstandswertes von 6.000,- Euro errechnet und mithin in Höhe von über 450,- Euro angegeben ist.</p>
<p>Es ist zu beachten, dass es nicht in jedem Fall sinnvoll ist, eine durch die Abmahner vorgelegte Unterlassungserklärung zu unterschreiben. In einigen Fällen sollte man hier genau darauf schauen, wie diese Erklärungen formuliert sind, da man sich regelmäßig auf die Laufzeit von 30 Jahren zum dargestellten Unterlassen und auch direkt zur Zahlung der Anwaltsvergütung verpflichtet&#8230;</p>
<p>Lassen Sie sich unbedingt vor der Unterschrift beraten!</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Kontaktaufnahme vor der Rücksendung</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/kontaktaufnahme-vor-der-rucksendung</link>
		<comments>http://abmahnung-blog.de/urteile/kontaktaufnahme-vor-der-rucksendung#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 May 2009 08:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Kontaktaufnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Rücksendung]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Landgericht Trier hat mit Urteil vom 30.04.2009 (Az.: 7 HKO 183/08) entschieden, dass die folgende Formulierung als wettbewerbswidrig anzusehen ist: „Der Käufer wird in jedem Fall des Widerrufs gebeten, vor der Rücksendung einer Ware mit dem Verkäufer Kontakt aufzunehmen.&#8221; Das Landgericht Trier hat hierzu ausgeführt, dass diese Formulierung über die gesetzlichen Voraussetzungen für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Das Landgericht Trier hat mit Urteil vom 30.04.2009 (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=7 HKO 183/08" title="LG Trier, 30.04.2009 - 7 HKO 183/08">7 HKO 183/08</a>) entschieden, dass die folgende Formulierung als wettbewerbswidrig anzusehen ist:</p>
<p>„Der Käufer wird in jedem Fall des Widerrufs gebeten, vor der <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/rucksendung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rücksendung">Rücksendung</a> einer Ware mit dem Verkäufer Kontakt aufzunehmen.&#8221;</p>
<p>Das Landgericht Trier hat hierzu ausgeführt, dass diese Formulierung über die gesetzlichen Voraussetzungen für die wirksame Ausübung eines Widerrufs hinausgeht. Beim Fernabsatzgeschäft habe der Verbraucher das Recht, zur Ausübung seines Widerrufs die Ware ohne eine vorherige <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/kontaktaufnahme" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kontaktaufnahme">Kontaktaufnahme</a> mit dem Käufer unfrei zurückzusenden. Soweit die <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsbelehrung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsbelehrung">Widerrufsbelehrung</a> weitergehende Erfordernisse formuliert, schränke sie das Recht des Verbrauchers mithin im <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/wettbewerbsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wettbewerbsrecht">Wettbewerbsrecht</a> in erheblicher Weise unzulässig ein. Es sei zu befürchten, dass Verbraucher durch diese gesetzwidrigen Einschränkungen von einer Ausübung der ihnen zustehenden Rechte abgehalten werden. An dieser Bewertung ändere auch die Formulierung der Anforderungen als Bitten nichts. Entsprechend dem Grundsatz der kundenfeindlichsten Auslegung (unter Hinweis auf § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/305c.html" title="&sect; 305c BGB: &Uuml;berraschende und mehrdeutige Klauseln">305 c</a> Abs. 2 BGB) sei die kundenfeindlichste &#8211; also letztlich die dem Verbraucher günstigste &#8211; Verständnismöglichkeit der Formulierung zugrunde zu legen. Lediglich völlig fern liegende Auslegungsmöglichkeiten, von denen Störungen des Rechtsverkehrs nicht ernstlich zu besorgen sind, hätten außer Betracht zu bleiben (unter Hinweis auf Palandt, § 305 c Rn. 19). Das Verständnis der gewählten Formulierungen dahin, der Verbraucher sei verpflichtet, vor einer <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/rucksendung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rücksendung">Rücksendung</a> Kontakt mit dem Verkäufer aufzunehmen und die Ware nicht unfrei zurückzusenden, sei aber jedenfalls möglich und vertretbar. Die Wortwahl, der Käufer werde „in jedem Fall&#8221; gebeten, sei dabei geeignet, jenen Eindruck noch zu verstärken.</p>

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<p><!--[if IE]><iframe frameborder="0" allowTransparency="true" class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Fkontaktaufnahme-vor-der-rucksendung&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><![endif]--><!--[if !IE]><!--><iframe class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Fkontaktaufnahme-vor-der-rucksendung&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><!--<![endif]--><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Fkontaktaufnahme-vor-der-rucksendung&amp;title=Kontaktaufnahme%20vor%20der%20R%C3%BCcksendung" id="wpa2a_24"><img src="http://abmahnung-blog.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Abmahngrund: Überflüssige Belehrung über Ausschluss- und Widerrufsrecht</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/abmahngrund-uberflussige-belehrung-uber-ausschluss-und-widerrufsrecht</link>
		<comments>http://abmahnung-blog.de/urteile/abmahngrund-uberflussige-belehrung-uber-ausschluss-und-widerrufsrecht#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 14:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Überflüssige Belehrung]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://abmahnung-blog.de/?p=1057</guid>
		<description><![CDATA[Oftmals findet sich im Rahmen einer Widerrufsbelehrung im Fernabsatz folgende Formulierung: „Das Widerrufsrecht besteht entsprechend § 312 d Abs. 4 BGB u.a. nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikationen angefertigt werden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind oder die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung geeignet sind oder schnell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Oftmals findet sich im Rahmen einer <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsbelehrung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsbelehrung">Widerrufsbelehrung</a> im Fernabsatz folgende Formulierung:</p>
<p>„Das <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a> besteht entsprechend § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/312d.html" title="&sect; 312d BGB: Widerrufs- und R&uuml;ckgaberecht bei Fernabsatzvertr&auml;gen">312 d</a> Abs. 4 BGB u.a. nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikationen angefertigt werden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind oder die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht für eine <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/rucksendung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rücksendung">Rücksendung</a> geeignet sind oder schnell verderben können oder deren Verfallsdatum überschritten wurde.&#8221;</p>
<p>Die pauschale Nutzung dieses Satzes wurde durch das <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/landgericht-stuttgart" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Landgericht Stuttgart">Landgericht Stuttgart</a> mit Urteil vom 09.05.2008 (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=39 O 25/08" title="LG Stuttgart, 09.05.2008 - 39 O 25/08">39 O 25/08</a> KfH), für abmahnwürdig angesehen. Die genannte Formulierung sei nicht deutlich genug. Die Nennung von Ausnahmetatbeständen vom <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a> in Konstellationen, in denen diese nicht vorliegen können (z.B. Verkauf von Elektroartikeln), widerspreche dem Deutlichkeitsgebot. Mit einer für den Großteil der Kunden unbedeutenden Information werde die <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsbelehrung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsbelehrung">Widerrufsbelehrung</a> ausgedehnt und in ihrem Verständnis erschwert, denn auch ein überflüssiger Zusatz sei geeignet, das Verständnis des Verbrauchers vom wesentlichen Inhalt der Belehrung zu beeinträchtigen und trage daher nicht zur Verdeutlichung des gebotenen Inhalts bei. Es bedürfe nicht der Information des Verbrauchers über Ausnahmen der Tatbestände, die für den Kauf erkennbar nicht in Betracht kommen.</p>
<p>Weiter verstoße die Formulierung aufgrund ihrer nur unvollständigen Wiedergabe der in § 312 d Abs. 4 genannten Ausnahme durch den Ausdruck u.a. gegen das Deutlichkeitsgebot.</p>
<p>Die genannten Verstöße seien auch erheblich i.S.v. § <a href="http://dejure.org/gesetze/UWG/3.html" title="&sect; 3 UWG: Verbot unlauterer gesch&auml;ftlicher Handlungen">3</a> UWG. Insgesamt war im vorliegenden Fall eine <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/abmahnung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abmahnung">Abmahnung</a> aus Sicht des Landgerichts Stuttgart berechtigt. Zusammen mit einem weiteren Verstoß wurde im Hauptsacheverfahren der Streitwert auf € 30.000,00 festgesetzt.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Update: Abmahnung wegen 40 € Klausel</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/die-40-e-klausel-und-das-lg-dortmund</link>
		<comments>http://abmahnung-blog.de/urteile/die-40-e-klausel-und-das-lg-dortmund#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 15:55:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnwarner]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[40 €]]></category>
		<category><![CDATA[LG Dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://abmahnung-blog.de/?p=1028</guid>
		<description><![CDATA[Das Landgericht Dortmund hat mit Urteil vom 26.07.2009 (Az: 16 O 46/09) die Verwendung folgender Formulierung innerhalb der Widerrufsbelehrung bei Verkäufen über die Internet-Handelsplattform eBay für fehlerhaft und wettbewerbswidrig erachtet: „Sie haben die Kosten der Rücksendung zu tragen, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht und wenn der Preis der zurückzusendenden Ware einen Betrag von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Das Landgericht Dortmund hat mit Urteil vom 26.07.2009 (Az: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=16 O 46/09" title="LG Dortmund, 26.03.2009 - 16 O 46/09">16 O 46/09</a>) die Verwendung folgender Formulierung innerhalb der <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsbelehrung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsbelehrung">Widerrufsbelehrung</a> bei Verkäufen über die Internet-Handelsplattform <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/ebay" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ebay">eBay</a> für fehlerhaft und wettbewerbswidrig erachtet:</p>
<p>„Sie haben die Kosten der <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/rucksendung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rücksendung">Rücksendung</a> zu tragen, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht und wenn der Preis der zurückzusendenden Ware einen Betrag von 40 Euro nicht übersteigt, oder wenn Sie bei einem höheren Preis der Sache zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht die Gegenleistung oder eine vertraglich vereinbarte Teilzahlung erbracht haben.&#8221;,</p>
<p>soweit nicht entsprechend § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/357.html" title="&sect; 357 BGB: Rechtsfolgen des Widerrufs und der R&uuml;ckgabe">357</a> Abs. 2 S. 3 BGB eine Übernahme der Versandkosten durch Verbraucher ausdrücklich vereinbart worden ist.</p>
<p>Zur Begründung führt das Landgericht aus, dass die zitierte <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsbelehrung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsbelehrung">Widerrufsbelehrung</a> gegen die §§ <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/357.html" title="&sect; 357 BGB: Rechtsfolgen des Widerrufs und der R&uuml;ckgabe">357</a> Abs. 2 S. 2 u. 3 BGB i.V.m. § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB-InfoV/1.html" title="&sect; 1 BGB-InfoV: (weggefallen)">1</a> Nr. 4 BGB-InfoV verstößt. Gemäß § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/357.html" title="&sect; 357 BGB: Rechtsfolgen des Widerrufs und der R&uuml;ckgabe">357</a> Abs. 2 S. 3 BGB dürften, wenn ein <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a> nach § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/312d.html" title="&sect; 312d BGB: Widerrufs- und R&uuml;ckgaberecht bei Fernabsatzvertr&auml;gen">312 d</a> Abs. 1 S. 1 BGB besteht, dem Verbraucher die regelmäßigen Kosten der <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/rucksendung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rücksendung">Rücksendung</a> vertraglich auferlegt werden. Die oben genannte Formulierung war für das Landgericht nicht ausreichend. Erforderlich für die Abwälzung der Rücksendekosten auf den Verbraucher sei eine vertragliche Vereinbarung zwischen dem Unternehmer und dem Verbraucher über die Rücksendekosten. Anderenfalls verbleibe es bei der gesetzlichen Regelung der Kostentragungspflicht des Unternehmers auch bezüglich der Rücksendekosten. Dieser Voraussetzung sei auch in den Gestaltungshinweisen des Gesetzgebers zu der neuen Musterwiderrufsbelehrung in Anlage 2 zu § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB-InfoV/14.html" title="&sect; 14 BGB-InfoV: (weggefallen)">14</a> Abs. 1 u. 3 BGB-InfoV Rechnung getragen. Der Gesetzgeber gehe davon aus, dass die Auferlegung der Kosten nicht schlicht durch die <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsbelehrung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsbelehrung">Widerrufsbelehrung</a> erfolgen könne, sondern es zusätzlich einer vertraglichen Vereinbarung bedürfe. Diese könne auch nicht durch die Formulierung in der <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsbelehrung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsbelehrung">Widerrufsbelehrung</a> selbst ersetzt werden. Eine solche Belehrung ersetze nicht eine vertragliche Vereinbarung mit dem Verbraucher. Der Verbraucher halte die Belehrung für eine gesetzliche Verpflichtung und werde in irreführender Weise nicht vor die Wahl gestellt, ob er mit dieser Regelung als Vertragsbestimmung i.S.d. § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/305a.html" title="&sect; 305a BGB: Einbeziehung in besonderen F&auml;llen">305 a</a> Abs. 2 BGB einverstanden ist oder nicht. Hierdurch verschaffe sich derjenige, der eine derartige Belehrung nutzt, einen nicht unerheblichen wettbewerbsrechtlichen Vorteil. Dem Käufer werde, obwohl nicht vertraglich auferlegt, durch die verwendete <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsbelehrung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsbelehrung">Widerrufsbelehrung</a> suggeriert, er müsse unter bestimmten Umständen Rücksendekosten tragen. Infolge dieses Umstandes könnte ein durchschnittlich informierter Käufer meinen, obwohl er die Rücksendekosten tatsächlich nicht tragen müsste, er habe die Kosten zu tragen.</p>
<p>Diese Entwicklung wird im Internet und insbesondere auf der Webseite <a href="http://www.shopbetreiber-blog.de/2009/04/17/neue-abmahnwelle-wegen-40-eur-klausel-nur-in-der-widerrufsbelehrung/" target="_blank">www.shopbetreiber-blog.de </a>intensiv diskutiert.</p>
<p>Im <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/ebay" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ebay">eBay</a> <a href="http://pages.ebay.de/rechtsportal/" target="_blank">Rechtsportal </a>widmet sich ein Eintrag nunmehr diesem Thema unter der Überschrift &#8220;<strong>Rücksendekosten beim <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerruf" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerruf">Widerruf</a>: vertragliche Regelung notwendig&#8221;.</strong></p>

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		<item>
		<title>Abmahnung Rainer Leffers</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/abmahnwarner/abmahnung-rainer-leffers</link>
		<comments>http://abmahnung-blog.de/abmahnwarner/abmahnung-rainer-leffers#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 10:47:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnwarner]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Leffers]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanwalt Sandhage]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://abmahnung-blog.de/?p=880</guid>
		<description><![CDATA[Uns wurde eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung des Herrn Rainer Leffers vorgelegt. Der ihn vertretende Rechtsanwalt Gereon Sandhage wirft dem Konkurrenten des Herrn Leffers in dieser Abmahnung Fehler in der Widerrufsbelehrung vor (u.a. 14 Tage Widerrufsrecht bei eBay-Angeboten).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Uns wurde eine wettbewerbsrechtliche <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/abmahnung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abmahnung">Abmahnung</a> des Herrn <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/rainer-leffers" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rainer Leffers">Rainer Leffers</a> vorgelegt. Der ihn vertretende Rechtsanwalt Gereon Sandhage wirft dem Konkurrenten des Herrn Leffers in dieser <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/abmahnung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abmahnung">Abmahnung</a> Fehler in der <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsbelehrung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsbelehrung">Widerrufsbelehrung</a> vor (u.a. 14 Tage <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a> bei <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/ebay" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ebay">eBay</a>-Angeboten).</p>

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<p><!--[if IE]><iframe frameborder="0" allowTransparency="true" class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Fabmahnwarner%2Fabmahnung-rainer-leffers&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><![endif]--><!--[if !IE]><!--><iframe class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Fabmahnwarner%2Fabmahnung-rainer-leffers&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><!--<![endif]--><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Fabmahnwarner%2Fabmahnung-rainer-leffers&amp;title=Abmahnung%20Rainer%20Leffers" id="wpa2a_30"><img src="http://abmahnung-blog.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Einschränkung des Widerrufsrecht &#8211; unbenutzt</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/urteile/einschrankung-des-widerrufsrecht-unbenutzt</link>
		<comments>http://abmahnung-blog.de/urteile/einschrankung-des-widerrufsrecht-unbenutzt#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 15:21:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Einschränkung]]></category>
		<category><![CDATA[schadenfrei]]></category>
		<category><![CDATA[unbenutzt]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://abmahnung-blog.de/?p=763</guid>
		<description><![CDATA[Die Einschränkung des Widerrufsrechts mit der Formulierung „Die Artikel einer Rückgabe müssen unbenutzt und schadenfrei sein&#8221; wurde vom Landgericht Berlin mit Beschluss vom 17.04.2007 (Az: 15 O 248/07) für unzulässig und wettbewerbswidrig erklärt. Diese Formulierung verstößt gegen die §§ 355, 356, 357 BGB, die eine Einschränkung des Widerrufs- und Rückgaberechts des Verbrauchers gerade nicht vorsehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Die <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/einschrankung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Einschränkung">Einschränkung</a> des Widerrufsrechts mit der Formulierung „Die Artikel einer Rückgabe müssen <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/unbenutzt" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with unbenutzt">unbenutzt</a> und <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/schadenfrei" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with schadenfrei">schadenfrei</a> sein&#8221; wurde vom Landgericht Berlin mit Beschluss vom <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/17-04-2007" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with 17.04.2007">17.04.2007</a> (Az: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=15 O 248/07" title="LG Berlin, 17.04.2007 - 15 O 248/07">15 O 248/07</a>) für unzulässig und wettbewerbswidrig erklärt. Diese Formulierung verstößt gegen die §§ <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/355.html" title="&sect; 355 BGB: Widerrufsrecht bei Verbrauchervertr&auml;gen">355</a>, <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/356.html" title="&sect; 356 BGB: R&uuml;ckgaberecht bei Verbrauchervertr&auml;gen">356</a>, <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/357.html" title="&sect; 357 BGB: Rechtsfolgen des Widerrufs und der R&uuml;ckgabe">357</a> BGB, die eine <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/einschrankung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Einschränkung">Einschränkung</a> des Widerrufs- und Rückgaberechts des Verbrauchers gerade nicht vorsehen.</p>

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<p><!--[if IE]><iframe frameborder="0" allowTransparency="true" class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Feinschrankung-des-widerrufsrecht-unbenutzt&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><![endif]--><!--[if !IE]><!--><iframe class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Feinschrankung-des-widerrufsrecht-unbenutzt&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><!--<![endif]--><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Furteile%2Feinschrankung-des-widerrufsrecht-unbenutzt&amp;title=Einschr%C3%A4nkung%20des%20Widerrufsrecht%20%26%238211%3B%20unbenutzt" id="wpa2a_32"><img src="http://abmahnung-blog.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Widerrufsrecht: Kein Ausschluss für geöffnete Tinte und Toner</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/abmahnschutz/widerrufsrecht-kein-ausschluss-fur-geoffnete-tinte-und-toner</link>
		<comments>http://abmahnung-blog.de/abmahnschutz/widerrufsrecht-kein-ausschluss-fur-geoffnete-tinte-und-toner#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 06:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Ausschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Tinte]]></category>
		<category><![CDATA[Toner]]></category>
		<category><![CDATA[Widerruf]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://abmahnung-blog.de/?p=730</guid>
		<description><![CDATA[Das Landgericht Berlin hat mit Beschluss vom 07.07.2008 (Az: 102 O 153/08, n.v.) entschieden, dass der folgende Ausschluss des Widerrufsrechts unzulässig und wettbewerbswidrig ist:„Ein Widerrufsrecht besteht grundsätzlich nicht bei (&#8230;) bereits geöffneten Verbrauchsmaterialien wie Tinten oder Tonern&#8221;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Das Landgericht Berlin hat mit Beschluss vom 07.07.2008 (Az: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=102 O 153/08" title="LG Berlin, 07.07.2008 - 102 O 153/08">102 O 153/08</a>, n.v.) entschieden, dass der folgende <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/ausschluss" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ausschluss">Ausschluss</a> des Widerrufsrechts unzulässig und wettbewerbswidrig ist:„Ein <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a> besteht grundsätzlich nicht bei (&#8230;) bereits geöffneten Verbrauchsmaterialien wie Tinten oder Tonern&#8221;.</p>

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<p><!--[if IE]><iframe frameborder="0" allowTransparency="true" class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Fabmahnschutz%2Fwiderrufsrecht-kein-ausschluss-fur-geoffnete-tinte-und-toner&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><![endif]--><!--[if !IE]><!--><iframe class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Fabmahnschutz%2Fwiderrufsrecht-kein-ausschluss-fur-geoffnete-tinte-und-toner&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><!--<![endif]--><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Fabmahnschutz%2Fwiderrufsrecht-kein-ausschluss-fur-geoffnete-tinte-und-toner&amp;title=Widerrufsrecht%3A%20Kein%20Ausschluss%20f%C3%BCr%20ge%C3%B6ffnete%20Tinte%20und%20Toner" id="wpa2a_34"><img src="http://abmahnung-blog.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Besser als der Gesetzgeber!</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/abmahnschutz/besser-als-der-gesetzgeber</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 10:29:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzestext]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederholung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Urteil des LG München vom 20.09.2006 (Az: 21 O 20391/05) genügt die bloße Wiederholung des Gesetzestextes nicht den Anforderungen an eine ordnungsgemäße Belehrung des Verbrauchers. Die Wiedergabe des Gesetzestextes genügt nicht den Anforderungen an eine ordnungsgemäße Belehrung gemäß § 355 Abs. 2 Satz 1 BGB, da in ihr Namen und Anschrift desjenigen, demgegenüber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Nach dem Urteil des LG München vom 20.09.2006 (Az: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=21 O 20391/05" title="LG M&uuml;nchen I, 20.09.2006 - 21 O 20391/05">21 O 20391/05</a>) genügt die bloße <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/wiederholung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wiederholung">Wiederholung</a> des Gesetzestextes nicht den Anforderungen an eine ordnungsgemäße Belehrung des Verbrauchers. Die Wiedergabe des Gesetzestextes genügt nicht den Anforderungen an eine ordnungsgemäße Belehrung gemäß § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/355.html" title="&sect; 355 BGB: Widerrufsrecht bei Verbrauchervertr&auml;gen">355</a> Abs. 2 Satz 1 BGB, da in ihr Namen und Anschrift desjenigen, demgegenüber die Erklärung abzugeben ist, nicht enthalten sind. Die §§ <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/312c.html" title="&sect; 312c BGB: Unterrichtung des Verbrauchers bei Fernabsatzvertr&auml;gen">312c</a>, <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/312d.html" title="&sect; 312d BGB: Widerrufs- und R&uuml;ckgaberecht bei Fernabsatzvertr&auml;gen">312d</a>, <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/355.html" title="&sect; 355 BGB: Widerrufsrecht bei Verbrauchervertr&auml;gen">355</a>, <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/356.html" title="&sect; 356 BGB: R&uuml;ckgaberecht bei Verbrauchervertr&auml;gen">356</a> BGB in Verbindung mit § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB-InfoV/1.html" title="&sect; 1 BGB-InfoV: (weggefallen)">1</a> Abs. 1 Nr. 10 BGB-InfoV sind Marktverhaltensregeln. Durch die Nichtbeachtung dieser gesetzlichen Vorgaben liegt ein Verstoß gegen § <a href="http://dejure.org/gesetze/UWG/4.html" title="&sect; 4 UWG: Beispiele unlauterer gesch&auml;ftlicher Handlungen">4</a> Nr. 11 UWG vor.</p>

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		<title>Adresse in der Widerrufsbelehrung</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/abmahnschutz/adresse-in-der-widerrufsbelehrung</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 07:35:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Adresse]]></category>
		<category><![CDATA[Widerruf]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsbelehrung]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Gem. § 312 d) abs. 2, 312 c) Abs 2 BGB iVm § 1 Abs. 1 Nr.10 BGB-InfoV ist dem Verbraucher insbesondere Name und Anschreiben desjenigen mitzuteilen, demgegenüber der Widerruf zu erklären ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Gem. § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/312d.html" title="&sect; 312d BGB: Widerrufs- und R&uuml;ckgaberecht bei Fernabsatzvertr&auml;gen">312 d</a>) abs. 2, <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/312c.html" title="&sect; 312c BGB: Unterrichtung des Verbrauchers bei Fernabsatzvertr&auml;gen">312 c</a>) Abs 2 BGB iVm § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB-InfoV/1.html" title="&sect; 1 BGB-InfoV: (weggefallen)">1</a> Abs. 1 Nr.10 BGB-InfoV ist dem Verbraucher insbesondere Name und Anschreiben desjenigen mitzuteilen, demgegenüber der <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerruf" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerruf">Widerruf</a> zu erklären ist.</p>

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<p><!--[if IE]><iframe frameborder="0" allowTransparency="true" class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Fabmahnschutz%2Fadresse-in-der-widerrufsbelehrung&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><![endif]--><!--[if !IE]><!--><iframe class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Fabmahnschutz%2Fadresse-in-der-widerrufsbelehrung&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><!--<![endif]--><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Fabmahnschutz%2Fadresse-in-der-widerrufsbelehrung&amp;title=Adresse%20in%20der%20Widerrufsbelehrung" id="wpa2a_38"><img src="http://abmahnung-blog.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Widerrufsrecht: Kein Ausschluss für DSL-Verträge</title>
		<link>http://abmahnung-blog.de/abmahnschutz/widerrufsrecht-kein-ausschluss-fur-dsl-vertrage</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 06:36:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feil Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Ausschluss]]></category>
		<category><![CDATA[DSL-Verträge]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://abmahnung-blog.de/?p=614</guid>
		<description><![CDATA[Die folgende Einschränkung des Widerrufsrechts wurde durch das Landgericht Dortmund (Beschl. v. 18.09.2007, Az: 16 O 137/07) für unzulässig angesehen:„Davon ausgeschlossen sind Komplettsysteme, die für den Käufer erstellt wurden (BTO und Angebote) &#8230;&#8221; Nach dem Urteil des Amtsgerichts Montabaur vom 15.01.2008 (Az.: 15 C 195/07, MIR 2008, Dok. 284) ist der Ausschluss des Widerrufsrechts nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Die folgende <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/einschrankung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Einschränkung">Einschränkung</a> des Widerrufsrechts wurde durch das Landgericht Dortmund (Beschl. v. 18.09.2007, Az: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=16 O 137/07" title="LG Dortmund, 18.09.2007 - 16 O 137/07">16 O 137/07</a>) für unzulässig angesehen:„Davon ausgeschlossen sind Komplettsysteme, die für den Käufer erstellt wurden (BTO und Angebote) &#8230;&#8221;</p>
<p>Nach dem Urteil des Amtsgerichts Montabaur vom 15.01.2008 (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=15 C 195/07" title="AG Montabaur, 15.01.2008 - 15 C 195/07">15 C 195/07</a>, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=MIR 2008, Dok. 284" title="AG Montabaur, 15.01.2008 - 15 C 195/07">MIR 2008, Dok. 284</a>) ist der <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/ausschluss" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ausschluss">Ausschluss</a> des Widerrufsrechts nach § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/312d.html" title="&sect; 312d BGB: Widerrufs- und R&uuml;ckgaberecht bei Fernabsatzvertr&auml;gen">312 d</a> Abs. 3 Nr. 2 BGB bei Dauerschuldverhältnissen, wie einem DSL-Anschlussvertrag, nur für die vergangenen und nicht für die künftigen Leistungszeiträume zu sehen. Nach § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/312d.html" title="&sect; 312d BGB: Widerrufs- und R&uuml;ckgaberecht bei Fernabsatzvertr&auml;gen">312 d</a> Abs. 3 Nr. 2 BGB soll das <a href="http://abmahnung-blog.de/tag/widerrufsrecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a> der Verbraucher bei einer Dienstleistung dann vorzeitig erlöschen, wenn der Unternehmer mit der Ausführung der Dienstleistung mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers vor Ende der Widerrufsfrist begonnen hat oder der Verbraucher diese selbst veranlasst hat. Der Verbraucher äußert nach Ansicht des Amtsgerichts Montabaur einen solchen Willen, wenn er den Anbieter von DSL-Anschlüssen um eine schnellstmögliche Freischaltung bittet und dieser daraufhin die Freischaltung des Anschlusses vornimmt. Die Ausführung der Dienstleistung soll in der Freischaltung des Anschlusses begründet sein. Nach Ansicht des Gerichts richtet sich die Wirkung des Widerrufsrechts in die Zukunft. Lediglich im Hinblick auf die Vergangenheit sei eine Rückabwicklung ausgeschlossen.</p>

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<p><!--[if IE]><iframe frameborder="0" allowTransparency="true" class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Fabmahnschutz%2Fwiderrufsrecht-kein-ausschluss-fur-dsl-vertrage&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><![endif]--><!--[if !IE]><!--><iframe class="addtoany_special_service google_plusone" src="https://plusone.google.com/u/0/_/%2B1/fastbutton?url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Fabmahnschutz%2Fwiderrufsrecht-kein-ausschluss-fur-dsl-vertrage&amp;size=medium&amp;count=true" scrolling="no" style="border:none;overflow:hidden;width:90px;height:20px"></iframe><!--<![endif]--><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fabmahnung-blog.de%2Fabmahnschutz%2Fwiderrufsrecht-kein-ausschluss-fur-dsl-vertrage&amp;title=Widerrufsrecht%3A%20Kein%20Ausschluss%20f%C3%BCr%20DSL-Vertr%C3%A4ge" id="wpa2a_40"><img src="http://abmahnung-blog.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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